Landwirtschaft

Beim Thema Landwirtschaft klärt der Deutsche Tierschutzbund darüber auf, welche Bedürfnisse Kühe, Schweine, Puten, Hühner und Co. eigentlich an ihre Haltung stellen und wie diese in der Intensivtierhaltung missachtet werden. Anstelle von Platz, Tageslicht und Zugang ins Freie vegetieren Tiere in der konventionellen Landwirtschaft oft dicht gedrängt zu Hunderten oder Tausenden in dunklen Ställen oder Käfigen vor sich hin. Antibiotika-Einsatz zur Vermeidung von Krankheiten und Manipulationen wir gekürzte Schnäbel bei Hühnern oder kupierte Schwänze bei Schweinen, um Verletzungen zu vermeiden, stehen auf der Tagesordnung. Für den Profit werden die Tiere auf Hochleistung gezüchtet. Diese Bedingungen in der Massentierhaltung machen die Tiere krank, Verbesserungen kann nur ein Systemwechsel ermöglichen.

Legehennen im Käfig

In den engen Kleingruppen-Käfigen können sich die Hennen kaum bewegen und so auch nicht ihr arttypisches Verhalten ausleben - wie Sandbaden, Scharren oder Picken.

Mastschweine

Millionen deutscher Mastschweine vegetieren in engen, dunklen Ställen bewegungslos dahin. Ihnen fehlt Beschäftigung und sie bekommen keinen Auslauf.

Mastenten. © A. Farkas/afi

Die Bedingungen in der Mast sind für Wasservögel wie Enten und Gänse katastrophal. Das Leid der Tiere in der intensiven Stallhaltung ohne Zugang zu Wasser ist enorm.

Mastkaninchen im Käfig

41.000 Tonnen Kaninchenfleisch in Deutschland verzehrt - Tendenz steigend. Die Kaninchen leiden in engen Drahtkäfigen an Platzmangel und fehlender Beschäftigung.

Oft müssen Rinder in Schlachthöfen aus der Betäubungsbox heraus die Schlachtung ihrer Artgenossen mitansehen. © M. Karremann

Auch wenn sich die Situation in vielen Schlachtbetrieben in den letzten Jahren verbessert hat, wird immer wieder gegen das geltende Recht verstoßen.

Schweinetransport. © Jens Wolters

Allein 188 Millionen Tiere werden quer durch Deutschland transportiert. Sie leiden unter der Enge in den Transportern.