Artenschutz

Beim Artenschutz befasst sich der Deutsche Tierschutzbund mit vielen verschiedenen Aspekten dieses Themas. Es geht uns sowohl um den Artenschutz im Kleinen, bei dem z. B. Gartenbesitzer durch achtsame Pflege und Aufbau ihres Garten Tiere wie den Igel schützen können. Die Jagd ist für uns ein großes Thema - egal ob es um die Jagd im heimischen Wald geht, die Robben-, Delfin- oder Waljagd oder die Jagd auf Singvögel im europäischen Ausland. Der Artenschutz umfasst für uns aber auch Tierschutzfragen zum Zirkus und Zoo und der Haltung von Wildtieren dort. Wir klären auf über Hintergründe wie bei der Haltung von Pelz-Tieren.

Igel liegt eingerollt auf der Wiese

Immer häufiger kommen Mähroboter im Garten zum Einsatz - vor allem nachts. Doch diese Gartengeräte können Igel schwer verletzen. Da Igel keine Fluchttiere sind, kugeln sie sich bei Gefahr ein werden einfach überrollt.

Zwei Erdkröten

Jedes Jahr fallen tausende von Amphibien dem Straßenverkehr zum Opfer, wenn sie im Frühjahr ihre Winterverstecke verlassen und zu ihren Laichgewässern wandern.

 

Stadttauben

Stadttauben sind Nachkommen von Haustauben, für die wir verantwortlich sind. Anstatt sie zu vertreiben, muss eine tiergerechte Lösung gefunden werden.

Nerz im Käfig. © Nettverk for dyrs frihet

Jedes Jahr sterben weltweit Millionen Tiere für Pelzmode. Über die Hälfte ihrer Umsätze macht die europäische Pelzindustrie mit Bommeln an Mützen und Fellkragen an Jacken.

Amselnestlinge

Tierschutzvereine erhalten immer wieder Anrufe von Tierfreunden, die Jungvögel gefunden haben und befürchten, dass die Tiere aus dem Nest gefallen sind.

Schmetterling

Haus- und Gartenbesitzer können mit wenigen Maßnahmen in ihrer unmittelbare Umgebung wichtige Rückzugs- und Lebensräume für verschiedene Tierarten schaffen.

Ein Waschbaer - in Deutschland eine invasive, gebietsfremde Art - im hohen Gras.

23 gebietsfremde Arten werden von der EU-Kommission in einer Unionsliste als invasiv aufgeführt und dürfen in der EU nicht gehalten, gezüchtet oder gehandelt werden. 

Damwild

Jäger bezeichnen sich gerne als diejenigen, die Verantwortung für Tier und Natur übernehmen. Doch ihre Jagdpraktiken stehen dazu im krassen Widerspruch.

Fisch-Beifang inmitten des eigentlichen Fangs, der Shrimps. © eustatic/flickr.com

Immer effizientere Fangmethoden haben zu einem drastischen Schwund der Fische geführt: Allein zwei Drittel der europäischen Bestände sind überfischt.

Wolf

Die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland ist aus Artenschutzsicht ein Erfolg. Mögliche Konflikte lassen sich keinesfalls mit dem Abschuss einzelner Tiere lösen.

Wale im offenen Meer.

Der kommerzielle Fang von Großwalen ist verboten. Einige Länder nutzen aber Ausnahmemöglichkeiten, um weiter jagen zu können.

Elefanten bei einem Auftritt im Zirkus

In fahrenden Zirkusunternehmen ist eine verantwortbare Haltung von Wildtieren grundsätzlich nicht möglich. Daher fordern wir ein Wildtierverbot im Zirkus.

Löwe im Käfig

In Zoos werden exotische Tiere mit großem Schauwert gehalten, wie Tiger, Elefanten oder Eisbären, deren artgerechte Unterbringung häufig nicht möglich ist. 

Delfin-Vorführung: 2 Delfine beim Sprung aus dem Wasser.

Die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft ist aus Tierschutzsicht abzulehnen, da eine art- und verhaltensgerechte Unterbringung nicht möglich ist.