Straßentiere in der Ukraine

Wir sind in Gedanken bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in unserem Tierschutzzentrum in Odessa, die sich weiterhin um Straßentiere oder zurückgelassene Tiere kümmern.

Aktuelles aus unserem Tierschutzzentrum in der Ukraine

Solange es die Lage zulässt, versorgen unsere ukrainischen Mitarbeiter frei lebende Katzen und Hunde weiter an den Futterstellen – gemeinsam mit lokalen Tierschützern. Auch die Katzenkastrationen konnten wieder aufgenommen werden, damit der Teufelskreis der unkontrollierten Vermehrung nicht von vorne beginnt. Unsere Mitarbeiter sagen, es tue gut, die Arbeit wieder aufzunehmen und wollen die Tiere nicht im Stich lassen. Dafür haben wir tiefen Respekt. Unsere Sorge für die Mitarbeiter, die ihre ukrainische Heimat nicht verlassen möchten oder dürfen, bleibt natürlich. Wir hoffen für sie von Herzen das Beste und dass wir die gemeinsame Arbeit in unserem Tierschutzzentrum bald wieder regulär fortsetzen können.

Da die Kosten für Futter und Medizinprodukte in der Ukraine durch die Kriegssituation stark gestiegen sind, ist unser Tierschutzzentrum weiterhin auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende. Herzlichen Dank.

Unser Tierschutzprojekt in Odessa

Der Deutsche Tierschutzbund kämpft in Odessa in der Ukraine seit dem Jahr 2000 dafür, den Teufelskreis im Leben der Straßentiere zu durchbrechen: Zuvor wurden die Tiere eingefangen und zu Tausenden getötet. Das ist dank unseres Projektes Vergangenheit. Heute bringen die städtischen Fänger streunende Hunde und Katzen in unser Tierschutzzentrum in Odessa, wo die Vierbeiner tierärztlich untersucht, geimpft und kastriert werden. Denn nur so lässt sich nachhaltig verhindern, dass sich die Tiere immer weiter vermehren. Mit großer Tierliebe kümmern sich die ukrainischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Tierschutzzentrum um ihre Schützlinge. Die kranken Tiere dürfen in ihrer Obhut bleiben, die gesunden Tiere werden in ihre herkömmlichen Reviere entlassen. So ist der sinnlose Kreislauf der Vermehrung und Tötung gestoppt.

Durch die Kastrationen und das anschließende Freilassen der Tiere konnte die Anzahl der frei lebenden Hunde im Stadtgebiet seit der Eröffnung des Zentrums 2005 auf circa 4.000 Tiere reduziert werden. Die Hälfte der verbliebenen Hunde ist bereits kastriert, geimpft und mit einer Ohrmarke gekennzeichnet. Da die Anzahl der Straßenhunde innerhalb des Stadtzentrums so weit unter Kontrolle ist, verlagerte sich der Schwerpunkt unserer Arbeit auf die umliegenden Gemeinden und auf die Straßenkatzen, denn noch immer brauchen tausende Straßentiere in den umliegenden Gebieten der Stadt auch künftig dringend unsere Hilfe.

So helfen Sie den Straßentieren: 

Mit 30 Euro ermöglichen Sie die Kastration und Nachsorge einer Katze in der Ukraine.

Mit 50 Euro schenken Sie den Hunden eine große, wetterfeste Hütte.

Etwa 80 Euro brauchen wir, um einen Straßenhund zu kastrieren, medizinisch zu versorgen und anschließend wieder freilassen zu können.

Bitte helfen Sie den Straßentieren in der Ukraine und unterstützen Sie unser Tierschutz- und Kastrationszentrum in Odessa mit einer Spende!