Illegaler Welpenhandel

Vier Welpen aus einem Fall von illegalem Welpenhandel. © Tierheim Nürnberg
© Tierheim Nürnberg

Die Polizei stoppt in Baden-Württemberg einen Transporter aus der Slowakei - der Laderaum ist vollgestapelt mit kleinen Käfigen. 93 Hundebabys und 21 Kätzchen aus diesem Fall von illegalem Welpenhandel haben Glück und kommen sofort ins Tierheim Stuttgart. Völlig verstört, mit geschwächtem Immunsystem, nicht geimpft oder gegen Parasiten geschützt, kommen die meisten bereits krank im Tierheim an. Das fordert von den Tierheim-Pfleger/innen den vollen Einsatz weit über das Übliche hinaus. 

Dies ist nur einer von 107 Fällen von illegalem Welpenhandel, die der Deutsche Tierschutzbund 2017 zählte. Leider boomt das miese Geschäft mit den Hunde- und Katzenwelpen. Meist stammen die Welpen aus Osteuropa und werden viel zu früh von den Muttertieren getrennt. Tierschmuggler werden oft nah der Grenze zu den osteuropäischen Nachbarstaaten aufgegriffen. Die grenznahen Tierheime päppeln die gequälten Tiere auf und tragen damit die ganze Last. So brauchen sie z. B. Quarantäneräume für die Welpen und zusätzliches Geld für nährstoffreiches Spezialfutter und die tierärztlichen Behandlungen wie etwa Impfungen und Entwurmungen.

So helfen Sie den Welpen mit einer Spende:

30 Euro helfen, einen geretteten Welpen vier Wochen lang mit Spezialfutter aufzupäppeln.

60 Euro kosten die tierärztlichen Voruntersuchungen und die erste Impfung für einen Welpen aus einer beschlagnahmten Schmugglerfracht.

Krank und mit verklebten Augen sind diese Kätzchen ins Tierheim gekommen. © Tierschutzverein Stuttgart und Umgebung

Ohne Pause müssen die Welpen eingesperrt in zu engen Käfigen den qualvollen Transport aushalten – für einige ein Todesurteil. © Tierheim Nürnberg

Zum Glück gibt es Menschen, die sich um die Tierbabys kümmern. © Tierheim Nürnberg