Animal Hoarding

Tierhölle Animal Hoarding – für Tierheime ein Kraftakt

Hund aus einem Animal-Hoarding-Fall in Niederbayern

Physische Erkrankungen können dazu führen, dass Tierliebe aus dem Ruder läuft. Animal Hoarding beschreibt eine solche Krankheit, bei der Menschen Tiere in großer Anzahl halten, sie aber nicht mehr angemessen versorgen können.

In einem weiteren Fall von Tierhortungen in Rottweil musste der Deutsche Tierschutzbund vor Kurzem tätig werden. Die Zustände waren entsetzlich: Dreck und Abfall überall, der Boden voller Exkremente, bestialischer Gestank. Die Retter konnten das Haus nur mit Schutzanzügen und Atemmasken betreten. Insgesamt wurden 206 Katzen, Schafe, Ziegen, Kaninchen und Enten aus dieser Hölle befreit. Drei Tage lang dauert die Rettung.

Die völlig verwahrlosten Tiere wurden in die umliegenden Tierheime gebracht. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort kümmerten sich aufopferungsvoll um die hilflosen Fellnasen und versorgten sie liebevoll.

Der Fall in Rottweil ist extrem, aber leider kein Einzelfall. Laut Zahlen des Deutschen Tierschutzbundes werden derzeit circa 3.000 Tiere pro Jahr aus Tierhortungen befreit. Viele der schlimmen Tierhaltungen bleiben jedoch unentdeckt. Zudem belastet jeder einzelne Fall, der aufgedeckt wird, die uns angeschlossenen Tierheime extrem. Da die Tiere in einem schlimmen Zustand sind, ist der Aufwand, sie zu versorgen, riesig.

Das kostet Zeit, Geld und belastet die Tierschützer auch emotional enorm. Damit wirklich jedem Hund, jeder Katze, jedem Schaf und Ziege sowie all den Kleintieren geholfen werden kann, unterstützt der Deutsche Tierschutzbund die betroffenen Tierheime mit Mitteln aus seinem Feuerwehrfonds. 

Bitte unterstützen Sie unseren Feuerwehrfonds mit Ihrer Spende, damit  wir den uns angeschlossenen Tierheimen schnell und unkompliziert helfen können, wenn sie das nächste Mal über Nacht eine große Zahl von Tieren aus einem Animal Hoarding-Fall versorgen müssen.