Über uns

Das Team des Deutschen Tierschutzbundes 2017. © M. Marten
Das Team des Deutschen Tierschutzbundes. © M. Marten

Der Deutsche Tierschutzbund wurde im Jahre 1881 als Dachorganisation der Tierschutzver­eine und Tierheime in Deutschland gegründet. Heute sind ihm 16 Landesverbände und mehr als 740 örtliche Tierschutzvereine mit über 550 vereinseigenen Tierheimen /Auffangstationen und mehr als 800.000 Mitgliedern aus allen Teilen der Bundesrepublik angeschlossen. Er ist damit Europas größte Tier- und Natur­schutzdachorganisation.

Aufgaben und Ziele

Jedes Mitgeschöpf hat Anspruch auf Unversehrtheit und ein artgerechtes Leben. Wir wollen, dass dieser Anspruch für alle Tiere verwirklicht wird - in der Wirtschaft, der Forschung, im Privathaushalt und wo immer der Mensch mit Tieren Umgang hat.

Für Tiere, die der Mensch in seine Obhut genommen hat, trägt er die Verantwortung - sei es in der Landwirtschaft, in Forschung und Industrie, im Privathaushalt oder auch bei Eingriffen in die Natur. Wir wollen, dass Tiere in ihren natürlichen Lebensräumen geschützt werden. Tier-, Natur- und Artenschutz sind für uns untrennbar miteinander verbunden.

Der praktische Einsatz zum Wohl aller Tiere und die Förderung des Tier- und Naturschutzgedankens sind zentrale Aufgaben des Deutschen Tierschutzbundes.

Collage zeigt Arbeit des Deutschen Tierschutzbundes

Wie wir arbeiten

Wir wollen verhindern, dass Tiere leiden müssen. Dieser einfache Satz wirft oft einen ganzen Strauß von Fragen auf, die beantwortet werden wollen. Leiden die Tiere wirklich? Und warum? Wer verursacht das Leid? Und was muss getan werden, damit sich ihre Lage verbessert? Stehen wirt­schaftliche Gründe, Interessenskonflikte in unserer Gesellschaft oder Wünsche einzelner Bürger dem Tierschutz im Weg? Können wir diese mit Druck aus der Öffentlichkeit, durch eine Änderung der politischen Rahmenbedingungen und/oder durch eine Schärfung des öffentlichen Bewusstseins ändern?

Wir gehen diesen Fragen auf den Grund und leiten daraus unsere Aktivitäten ab. Unsere Fachleute in der Akademie für Tierschutz erarbeiten dabei die wis­senschaftlichen Grundlagen, die die Basis für unser weiteres Vorgehen sind.

Pauschal zu fordern, das Tierleid müsse endlich abgeschafft werden, führt leider selten direkt zum Ziel. In Pilotprojekten zeigen wir daher beispielhaft auf, dass es möglich ist, Tiere ihren Bedürfnissen entsprechend zu halten und zu versorgen und offene Fragen in der Wissenschaft auch ohne Tierversuche zu bearbeiten. Gerade in der landwirtschaftlichen Tierhaltung bestehen oft große Konflikte zwischen den wirtschaftlichen Interessen und Gegebenheiten und den Bedürfnissen der Tiere.

An der Lösung solcher Zielkonflikte arbeiten unsere Wissenschaftler und die politisch Verantwortlichen gemeinsam. In der Bundesgeschäftsstelle werden die Ergebnisse unserer Recherchen und Aktivitäten für die Öffentlich­keit und die Medien und weitere Unter­stützer aufbereitet.

Unterstützung

Als Dachorganisation erhält der Deutsche Tierschutzbund von den ihm angeschlossenen Vereinen einen Mitgliedsbeitrag. Dieser beträgt für Tierschutzvereine und korporative Mitglieder für je angefangene 100 Mitglieder 55 Euro. Der Betrag ist so gering, weil die meisten Tierschutzvereine für ihre eigene Tierschutzarbeit und vor allem für vorübergehende Unterbringung und Versorgung in Not geratener Tiere, im vereinseigenen Tierheim oder privat, selbst dringend Geld brauchen. Der Deutsche Tierschutzbund ist daher keineswegs so finanzstark, wie mancher aufgrund der großen Mitgliederzahl vermutet.

Für unseren Jahreshaushalt für Kampagnen und Öffentlichkeitsarbeit, die Mitarbeit in Gremien und für den Informations- und Beratungsservice benötigen wir daher dringend die Unterstützung von fördernden Mitgliedern und von tierliebenden Menschen, die den Deutschen Tierschutzbund in ihrem Testament bedenken. Jede Spende hilft uns bei unserem Einsatz für die Tiere.

Wenn Sie Fragen haben, bitte schreiben Sie uns.

Spendenkonto
Sparkasse KölnBonn
BLZ 370 501 98
Konto Nr. 40 444

Spenden sind steuerlich absetzbar.
Gemeinnützigkeit anerkannt.

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