Vegetarismus und Tierschutz

Herz mit Schriftzug Tierliebe fängt beim Essen an

Der Weg zu mehr Tierschutz fängt in unserem Alltag und insbesondere auf unserem Teller an.

Aus Gründen des Tier-, Umwelt- und Klimaschutzes empfiehlt der Deutsche Tierschutzbund eine vegetarische oder vegane Ernährung. Die Gründe, auf pflanzliche Produkte zurückzugreifen, sind zahlreich und reichen von ethischen bis hin zu politischen und sozialen Gesichtspunkten. Ernährung hat nicht nur direkte sowie indirekte Auswirkungen auf Menschen und Tiere, sondern auch auf die Umwelt, das Klima, globale Ressourcen und die biologische Vielfalt. Nicht zuletzt weisen viele wissenschaftliche Studien auf den gesundheitsfördernden Charakter einer tierfreien Ernährung hin.

Unter Vegetarismus wird eine Ernährungsweise verstanden, bei der pflanzliche Lebensmittel und Produkte von lebenden Tieren (z. B. Milch, Eier) verzehrt werden. Die vegane Ernährung besteht dagegen ausschließlich aus pflanzlichen Lebensmitteln und verzichtet auf jegliche tierische Produkte.

Veganismus ist neben einer Ernährungsweise für viele auch eine Lebensphilosophie, welche jegliche Art der Nutzung und Tötung von Tieren ausschließt. Daher wird bei einem strikten veganen Lebensstil zusätzlich darauf geachtet, dass weder Lebensmittel noch Kosmetika, Kleidung oder andere Gegenstände des Alltags tierische Produkte enthalten und diese nicht an Tieren getestet worden sind.

Bewusst für mehr Tierschutz

Gemüse © travelbook / Fotolia.com
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Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt die Entwicklung, dass sich immer mehr Menschen für weniger Tierleid und eine bewusste, vegane oder vegetarische Lebensweise entscheiden und somit ein Zeichen für mehr Tier- und Umweltschutz setzen. Denn ein konsequenter Tierschutz lehnt das Töten und Quälen aller Tiere ab.