„Tierschutz nicht einfach ausblenden“ – Deutscher Tierschutzbund zur Meldung des BMLEH - Agrarkongress des BMUKN

mehrere Schweine drängeln sich in einem engen und dunklen Stall und schauen verängstigt in die Kamera

Zur heutigen Pressemitteilung des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMLEH) anlässlich des 10. Agrarkongresses des Bundesumweltministeriums (BMUKN), der sich um die europäische Agrarpolitik dreht, äußert sich Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes:

„Es ist bezeichnend und alarmierend, dass in einer Pressemitteilung des Bundeslandwirtschaftsministeriums zur Zukunft der Landwirtschaft und der europäischen Agrarpolitik weder der Begriff „Tierschutz“ noch der Begriff „Tierwohl“ auch nur erwähnt werden. Das gilt umso mehr, als Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer von Amts wegen auch für den Tierschutz zuständig ist. Millionen Tiere sind unmittelbar von agrarpolitischen Entscheidungen betroffen – ihr Schutz darf kein Randthema sein. Eine zukunftsfähige Agrarpolitik muss Umwelt-, Klima- und Tierschutz gleichermaßen berücksichtigen. Wer das Staatsziel im Grundgesetz und gesellschaftliche Interessen ernst nimmt, darf den Schutz der Tiere in der Landwirtschaft nicht einfach ausblenden.“

Kontakt für Journalist*innen Pressestelle: +49-(0)228-60496-24 / presse@tierschutzbund.de

Lea Schmitz Leitung Pressestelle / Pressesprecherin
Hester Pommerening vor dem Logo des Deutschen Tierschutzbundes
Hester Pommerening Referentin für Presse und Veranstaltungsmanagement
Mitarbeiterin Deutscher Tierschutzbund
Nadia Wattad Pressereferentin
Portrait von Kerstin van Kan vor dem Logo des Deutschen Tierschutzbundes
Kerstin van Kan Pressereferentin
Jetzt spenden