Deutscher Tierschutzbund zur Preis-Debatte für Lebensmittel „Pflanzliche Lebensmittel müssen günstiger sein als Fleisch!“ Kommentar

Vegane Proteinquellen auf einem Holztisch: Bohnen, Linsen, Tofu, Sojamilch,Nüsse, Samen und Gemüse

Zur politischen Debatte, ob der Staat angesichts des Iran-Kriegs und der Inflation die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel senken sollte, kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes: 

„Die Senkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel kann in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten eine wichtige Entlastung für die Bevölkerung darstellen. Allerdings sprechen wir uns entschieden gegen eine weitere Steuererleichterung für Fleisch aus. Angesichts der durch den Fleischkonsum verursachten Kosten für Gesundheit, Umwelt und Klima ist nicht nachvollziehbar, dass für Fleisch bereits heute ein ermäßigter Steuersatz von 7 Prozent gilt, während pflanzliche Nahrungsmittel mit 19 Prozent belastet werden.  

Pflanzliche Lebensmittel müssen deutlich günstiger sein als Fleisch und tierische Produkte. Um eine faire und zukunftsfähige Ernährungspolitik zu schaffen, sollte der Mehrwertsteuersatz auf pflanzliche Lebensmittel und andere Grundnahrungsmittel deutlich gesenkt werden. Ein ermäßigter Satz von 4 Prozent wäre hier ein notwendiger Schritt, um die Menschen zu entlasten, den Tierschutz zu stärken und gleichzeitig einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten.“ 

Kontakt für Journalist*innen Pressestelle: +49-(0)228-60496-24 / presse@tierschutzbund.de

Lea Schmitz Leitung Pressestelle / Pressesprecherin
Hester Pommerening vor dem Logo des Deutschen Tierschutzbundes
Hester Pommerening Referentin für Presse und Veranstaltungsmanagement
Mitarbeiterin Deutscher Tierschutzbund
Nadia Wattad Pressereferentin
Portrait von Kerstin van Kan vor dem Logo des Deutschen Tierschutzbundes
Kerstin van Kan Pressereferentin
Jetzt spenden