Neustrukturierung des BMLEH: Tierschutz fehlt, Exportpolitik im Fokus Kommentar

Schwein im Kastenstand schaut eindringlich in die Kamera

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) hat heute eine umfassende Neuordnung bekannt gegeben, die zum 1. März in Kraft tritt. Dazu äußert sich Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes:

„Bundesminister Alois Rainer sollte den Tierschutz als eine zentrale Aufgabe seines Ministeriums begreifen und entsprechend prominent verorten. Leider fehlt die Tierschutz-Perspektive in der Neustrukturierung des Ministeriums völlig. Damit verpasst Rainer erneut die zentrale Chance, den Tierschutz mitzudenken und ein klares politisches Signal zu setzen. Statt den Tierschutz als integralen Bestandteil einer zukunftsfähigen Landwirtschaft zu stärken, setzt Rainer auf eine Exportstrategie und die Verstärkung der Wettbewerbsfähigkeit, die zu Lasten der Tiere gehen könnten. Dies steht auch im Widerspruch zu den einstimmigen Beschlüssen der Zukunftskommission Landwirtschaft, dass es zukünftig um weniger Konsum einhergehend mit weniger Produktion tierischer Lebensmittel gehen muss.“

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Hester Pommerening vor dem Logo des Deutschen Tierschutzbundes
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Portrait von Kerstin van Kan vor dem Logo des Deutschen Tierschutzbundes
Kerstin van Kan Pressereferentin
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