Haushaltsentwurf 2026: Gelder für Tierschutz unzureichend Pressemeldung

Mit großer Sorge blickt der Deutsche Tierschutzbund auf den heute vom Kabinett beschlossenen Haushaltsentwurf für 2026 und die mittelfristige Finanzplanung bis 2029. Für den Tierschutz will die Bundesregierung offensichtlich nicht ausreichend Gelder zur Verfügung stellen.

„Die Bundesregierung verpasst es mit ihrem Entwurf offenbar erneut, zentrale Weichen für einen Umbau der Tierhaltung zu stellen und die dafür dringend nötige langfristige Finanzierung abzusichern. Ohne verlässliche Förderung wird der dringend benötigte Umbau der Tierhaltung jedoch nicht gelingen. Obwohl Bundesminister Rainer mal 1,5 Milliarden Euro jährlich für den Stallumbau in Aussicht gestellt hatte, um die großen Herausforderungen in der Landwirtschaft zu bewältigen, ist davon nur noch ein Teil für die kommenden Jahre eingeplant. Dies ist ein fatales Signal an die Landwirtinnen und Landwirte, die auf Planungssicherheit angewiesen sind. Auch Mittel für Tierheime, die vielerorts an der Belastungsgrenze arbeiten, lassen sich in der Haushaltsentwurf nicht finden, obwohl eine Entlastung der Tierheime im Koalitionsvertrag explizit versprochen wurde“, kritisiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Tierschutz darf kein Sparposten sein. Wir fordern den Bundestag und insbesondere die Mitglieder des Haushaltsausschusses auf, im weiteren Verfahren nachzusteuern.“ Irritierend ist laut dem Deutschen Tierschutzbund zudem, dass das Amt der Bundestierschutzbeauftragten im Etat für 2026 nicht konkret auffindbar ist.

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Hester Pommerening vor dem Logo des Deutschen Tierschutzbundes
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Portrait von Kerstin van Kan vor dem Logo des Deutschen Tierschutzbundes
Kerstin van Kan Pressereferentin
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