Bundeshaushalt: Keine Hilfe für Tierheime - Bundesregierung bricht erneut Versprechen Kommentar

kleiner Hund schmiegt sich ängstlich ganz eng an eine Person in blauem Shirt

Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat heute in der sogenannten Bereinigungssitzung den Bundeshaushalt finalisiert: Ein Fördertopf für Tierheime und tierheimähnliche Einrichtungen ist darin schon wieder nicht vorgesehen, obwohl die Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag versprochen hatte, Tierheime bei Investitionen zu unterstützen. Dazu erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes:

„Die Entscheidung der schwarz-roten Bundesregierung, keine Mittel für den praktischen Tierschutz bereitzustellen, ist ein handfester Wortbruch. Der Bund lässt die Tierheime und Tierauffangstationen im Stich, die Tag für Tag gesamtgesellschaftliche Aufgaben übernehmen und das Staatsziel Tierschutz mit Leben füllen. Wer so handelt, nimmt bewusst in Kauf, dass viele Einrichtungen an den Rand des Ruins gedrängt werden. Angesichts steigender Kosten, wachsender Tierzahlen und zunehmender Not ist diese politische Ignoranz ein fatales Signal – für den Tierschutz und für die Glaubwürdigkeit der Bundesregierung.“

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Hester Pommerening vor dem Logo des Deutschen Tierschutzbundes
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Portrait von Kerstin van Kan vor dem Logo des Deutschen Tierschutzbundes
Kerstin van Kan Pressereferentin
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