Tierheime in Not

Weihnachten ist eine Zeit, in der im Tierheim besonders viel los ist. Wenn andere feiern, bereiten sich die Tierheimmitarbeiter auf neue Bewohner vor: Hundewelpen, Katzenkinder, Hamster und Kaninchen liegen viel zu oft als lebende Spielzeuge unter dem Weihnachtsbaum. Schon nach wenigen Tagen werden sie ihren Besitzern lästig und landen oftmals im Tierheim. Ob Fell, Flosse oder Feder – die Türen der Tierheime stehen jedem Tier offen. Jederzeit. 

Wie Sie die Tierheime unterstützen können

Ein Hund, eine Katze, ein Zwergkaninchen und ein Meerschwein sitzen auf einer Fußmatte im Schnee vor einer Tür mit dem Schild: Offen für alle Felle.

Die Tierschutzvereine stoßen immer öfter an Grenzen: Wenn im Frühjahr sogar verletzte oder vom Muttertier verlassene Wildtierbabys aufgepäppelt werden müssen. Wenn im Frühling Hunderte ungewünschter Katzenkinder zur Welt kommen, weil ihre Eltern nicht kastriert sind. Wenn im Sommer urlaubsreife Familien ihre Haustiere am erstbesten Rastplatz aussetzen. Noch dramatischer sind häufg die Fälle von Welpenschmuggel und krankhaften Tiersammlern: 30 Katzen erlösten Tierheim-Mitarbeiter dieses Jahr in Finsterwalde aus qualvoller Haltung. In Rosenheim befreiten sie 120 Meerschweinchen, die der Eigentümer in einer Badewanne hielt. Nur der unermüdliche Einsatz der Mitarbeiter und Spenden von Tierfreunden halten den Tierheimbetrieb aufrecht. 

Sie sorgen dafür, dass jedes Tier Futter, Pfege und Streicheleinheiten bekommt – und einen Tierarzt, der die Schmerzen und Krankheiten der vernachlässigten oder grausam misshandelten Mitgeschöpfe lindert. Der Deutsche Tierschutzbund springt ein, wenn einzelne Heime besondere Lasten stemmen müssen. Dann hilft er unbürokratisch und schnell mit einem Zuschuss aus dem Feuerwehrfonds. 130 Mal allein im Jahr 2015!

So hilft Ihre Spende:

Rund 45 Euro kostet es, ein Meerschweinchen-Baby auf Parasiten- und Pilzbefall zu untersuchen und vier Wochen mit Spezialfutter aufzupäppeln.

Etwa 60 Euro reichen, um drei Kätzchen einen Monat lang mit gesundem Futter zu versorgen.

100 Euro leisten einen wichtigen Beitrag zu den Tierarztkosten wenn Tiere aus schlechter Haltung gerettet wurden.

Bitte helfen auch Sie, indem Sie für unseren Feuerwehrfonds spenden. Kein Tier soll draußen vor der Tür bleiben, wenn es in Not ist.