Auslandstierschutz

Tierleid ist grenzenlos

Straßenhund Kiew
Danylo aus der Ukraine hat Glück gehabt. In einer Tierklinik in Kiew wurde der verletzte Straßenhund liebevoll gesund gepflegt.

Das Bellen und Schwanzwedeln eines Hundes ist international. Das Maunzen und Miauen einer Katze wird weltweit verstanden. Weil das so ist, dürfen Tierliebe und Tierschutz nicht an Landesgrenzen enden. Deshalb setzt sich der Deutsche Tierschutzbund nicht nur im eigenen Land, sondern europaweit für Straßentiere in Not ein. Ganz besonders liegen uns dabei die frei lebenden Hunde und Katzen am Herzen, die in Süd- und Osteuropa zum Straßenbild gehören. Ihr Leben ist oft ein täglicher Kampf gegen Hunger, Krankheiten und Verletzungen. Zugleich werden die Tiere oft gnadenlos gejagt, weil ihre Zahl überhand zu nehmen droht. Überforderte Behörden lassen immer wieder Tausende Tiere töten. Sie werden vergast, erschlagen, vergiftet.  Das Furchtbare ist: Die Tötungen sind nicht nur unfassbar brutal, sie sind auch noch völlig wirkungslos! Die Anzahl der Straßentiere verringert sich dadurch nicht. In vielen Haushalten kommen Tiere zur Welt, die einfach ausgesetzt werden. Und jedes getötete Tier erhöht die Lebenschance anderer Tiere auf der Straße, die sich dann wieder unkontrolliert fortpflanzen.

Die Lösung: Kastrieren!

Katzenkastration in Italien

Wer das Leid der frei lebenden Tiere auf Europas Straßen wirklich lindern will, der muss ihre Zahl dauerhaft verringern. Der Deutsche Tierschutzbund hat dazu z. B. in Odessa, Ukraine, ein europaweit beispielhaftes Verfahren erprobt. Die frei lebenden Hunde und Katzen werden eingefangen und in einem Tierschutzzentrum medizinisch versorgt, geimpft, kastriert, gekennzeichnet und registriert. Dann werden sie wieder an ihrem angestammten Platz freigelassen. Das hat den Effekt, dass die Tiere sich nicht mehr vermehren können. Zugleich nimmt kein anderes Tier den Platz ein. So lässt sich die Zahl der Straßentiere nachweisbar reduzieren und Tierleid verringern.

Ca. 80 Euro sind nötig für die Kastration, medizinische Versorgung und Wiederfreilassung eines Straßentieres!

Wir haben dieses Konzept in Ländern wie der Ukraine, Italien, Kroatien und Spanien mit Partnervereinen bereits erfolgreich und zum Wohl der Tiere umgesetzt. In Rumänien fördern wir die Kastration der Tiere aus Privathaushalten. Außerdem engagieren wir uns politisch gegen das Töten der Straßentiere und dafür, dass die Tiere nach der Kastration wieder frei gelassen werden.

Bitte helfen Sie den Straßentieren in Europa und unterstützen Sie unsere Kastrationsaktionen und unsere Aufklärungsarbeit mit einer Spende oder Patenschaft.