7.000 Tiere brauchen Hilfe!

+++ Aktueller Stand +++
Die Tiere sind ins Eigentum der betreuenden Tierheime übergegangen. Dadurch können die Tiere ab sofort in gute Hände vermittelt werden. Wer an einer Adoption interessiert ist, kann sich an eines der über hundert dem Deutschen Tierschutzbund angeschlossenen Tierheime wenden. Ob es gelingt, für die große Zahl an Mäusen und Ratten private Halter zu finden, bleibt dabei fraglich. Wir unterstützen die Tierheime auch finanziell und sammeln Spenden für diesen Notfall.

Größter Tiertransport Deutschlands gestoppt

In Bayern hat die Polizei über 7.000 Tiere aus einem Tiertransport beschlagnahmt - darunter Mäuse, Ratten, Kaninchen und Meerschweinchen, aber auch geschützte Exoten. 

Eingepfercht in viel zu engen Kisten, ohne Wasser und Futter, starben bereits einige Tiere während des Transports. Unser Landesverband Bayern ist seit Tagen im Einsatz und kümmert sich darum, die geschwächten Tiere auf Tierheime zu verteilen. Noch immer sterben manche Tiere trotz des unermüdlichen Einsatzes der Tierheim-Mitarbeiter, weil sie vom Transport so sehr geschwächt sind. Mehrere Mäuse und Ratten waren zudem erst wenige Tage alt und somit viel zu jung um von der Mutter getrennt zu werden. Die Versorgung ist ein enormer Kraftakt für die Tierheime und sie sind dringend auf finanzielle Hilfe angewiesen, um die unzähligen Tiere zu versorgen. Helfen Sie mit Ihrer Spende für unseren „Feuerwehrfonds“, damit wir den betroffenen Tierheimen und den Tieren schnellstmöglich helfen können!

In Bayern wurde der bisher größte Tiertransport gestoppt.

Die Polizei beschlagnahmte über 7.000 Tiere – darunter Mäuse, Ratten, Kaninchen und Meerschweinchen.

Die Mitarbeiter der betroffenen Tierheime arbeiten unermüdlich um die Tiere zu retten.

Doch für manche Tiere kam jede Hilfe zu spät.

Zudem vermehren sich die Mäuse und Ratten in ihren provisorischen Unterkünften.

Die Tierheime brauchen dringend Spenden, um die Tiere zu retten!

Die Zeit drängt!

Die Mäuse und Ratten wurden beim Transport nicht nach Geschlechtern getrennt, es werden also immer mehr. Für die unermüdlichen Tierheim-Mitarbeiter ist die Situation nicht nur körperlich und emotional sehr anstrengend, die Versorgung - vom Futter bis zur Unterbringung - kostet auch viel Geld. Die Zeit drängt, für die Tiere zählt jede Minute! 

Wie Sie jetzt helfen können

Um den betroffenen Tierheimen zu helfen sammeln wir Geldspenden. Unterstützen Sie uns dabei!

Mit etwa 45 Euro kann zum Beispiel ein gerettetes Meerschweinchen-Baby untersucht und vier Wochen lang versorgt und aufgepäppelt werden.

Jede Spende hilft, denn nur gemeinsam können wir die Tiere retten!

Video der geretteten Tiere

© Deutscher Tierschutzbund e.V. / M. Marten

Kampf gegen die Missstände bei Tiertransporten

Offenbar sollten die Tiere von Tschechien nach Belgien gebracht werden. Die Vermutung liegt nahe, dass ein Großteil der Tiere als Futtertiere verkauft werden sollten. Oft werden diese sogenannten Futtertiere ungerechterweise als Tiere zweiter Klasse behandelt. Das jedoch spricht gegen den Grundgedanken des deutschen Tierschutzgesetzes. Denn jedes Tier muss nach dem Tierschutzgesetz angemessen ernährt, gepflegt und verhaltensgerecht untergebracht werden. Der Transport hätte nie in Tschechien starten dürfen. Wir hoffen auf die Aufarbeitung dieses Transportes durch die Behörden, nicht nur wegen der fehlenden Dokumente, sondern auch vor allem aufgrund des Tierleids, das von den Händlern in Kauf genommen wurde. 

Helfen Sie uns dabei die Opfer der Tiertransporte zu retten.