Ukraine: Hilfe für Tiere in Not

Der Deutsche Tierschutzbund beobachtet mit großer Sorge und Entsetzen die aktuelle Situation in der Ukraine.

Wir helfen mit Futterspenden, Transportboxen oder Medikamenten, um die Not vor Ort, im Land und an den Grenzen, wo die Flüchtlinge ankommen, zu lindern.

Nach einigen Wochen in Rumänien sind nun 42 Hunde und 7 Katzen endlich auf dem Sonnenhof in Rottenbuch und in anderen Tierheimen in Deutschland angekommen. © Petra Selbertinger

Die Tierpfleger kümmern sich liebevoll um jeden der Neuankömmlinge bis sie in ein passendes Zuhause vermittelt werden können. © Petra Selbertinger

Auch in unserem Tierschutzzentrum in Weidefeld fühlen sich die Tiere aus Odessa schon sichtlich wohl. ©Martin Ziemer

Kragenbärin Malvina aus der Ukraine in ihrem neuen Zuhause im Tierschutzzentrum Weidefeld. © Kristina Steinerer

Der Deutsche Tierschutzbund beobachtet mit großer Sorge und Entsetzen die aktuelle politische Lage in der Ukraine. Wir setzen uns gemeinsam mit unseren europäischen Partnern dafür ein, den Menschen und Tieren in Not zu helfen - ob in unserem Tierschutzzentrum in Odessa, zur Unterstützung an der polnisch-ukrainischen Grenze, politisch oder auch ganz konkret bei der Rettung einer Bärin aus der Ukraine.

Ankunft der evakuierten Tiere
Die evakuierten Hunde und Katzen aus unserem Tierschutzzentrum in Odessa sind wohlbehalten in Deutschland angekommen. Nach einigen Wochen im rumänischen Tierheim Smeura kamen die Tiere auf dem Sonnenhof in Rottenbuch, in unserem Tierschutzzentrum Weidefeld an der Ostsee und weiteren Tierheimen unter. Nach der langen Fahrt dürfen sie erstmal in Ruhe ankommen und sich akklimatisieren, bevor sie in ein passendes Zuhause vermittelt werden können.

Kragenbärin gerettet
Kragenbärin Malvina, die aus einer Auffangstation bei Kiew evakuiert wurde, ist wohlbehalten in unserem Tierschutzzentrum Weidefeld angekommen. Dort darf sie nun den Rest ihres Lebens verbringen.

Tierschutzzentrum Odessa
Aus unserem Tierschutzzentrum in Odessa haben wir die verbliebenen Tiere, 44 Hunde und 15 Katzen, erfolgreich aus der Ukraine gebracht. Die Arbeit des Tierschutzzentrums geht weiter, wenn auch in anderer Form. Unsere Mitarbeiter wollen sich so lange es geht, weiter um die Straßentiere und neue ausgesetzte, zurückgelassene Tiere Odessas kümmern.

An der Grenze
Gemeinsam mit unserem Partner, dem Bundesverband Gemeinschaft Deutscher Tierrettungsdienste, haben wir ein Basislager an der polnisch-ukrainischen Grenze errichtet. Das Camp bietet seit Anfang März eine erste Anlaufstelle für Geflüchtete mit Tieren. Bis heute - Stand 28.03.2022 - konnten weit über 2.000 Tiere versorgt werden.
Mittlerweile hat das Camp internationale Unterstützung durch den Internationalen Tierschutz-Fonds (IFAW) erhalten. Wir werden die Arbeit weiter begleiten und unterstützen und stehen bereit, um benötigtes Futter und Ausrüstung zu liefern bzw. um vor Ort erneut mit anzupacken.

Politisch
Unsere Mitgliedsvereine und Tierheime sind darauf vorbereitet, Tiere von Geflüchteten aufzunehmen und zu versorgen. Wir appellieren an die Politik, die Fluchtunterkünfte für Tiere zu öffnen, damit das Leid der geflüchteten Menschen durch die Trennung von ihrem geliebten Tier nicht noch vergrößert wird.

Bitte unterstützen Sie uns dabei. Dank Ihrer Spenden können wir Tieren in Not aus der Ukraine wie Bärin Malvina helfen. Herzlichen Dank dafür.

Helfen Sie uns auch weiterhin mit Ihrer Spende, den Tieren auf der Flucht und den Straßenhunden in der Ukraine zu helfen.

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Bei erfolgter Projektfinanzierung nutzen wir die Spenden für weitere wichtige Projekte.