Auslandstierschutz

Das Leid der Straßentiere

Straßenhund Rumänien

Die große Zahl an frei lebenden Hunden und Katzen ist in vielen südlichen und östlichen Ländern Europas ein Problem. Die örtlichen Behörden reagieren darauf, indem sie Tausende Tiere töten. Oft auf grausamste Weise. Doch das Problem lösen sie damit nicht! In den Haushalten kommen immer neue Tiere zur Welt, die oft ausgesetzt werden. Zugleich erhöht sich durch das Töten die Überlebenschance der Tiere auf der Straße. Die überlebenden Hunde besetzen die frei werdenden Plätze und vermehren sich umso schneller. In der Folge nimmt die Zahl der Straßentiere zu. Und mit jedem Tierbaby steigt das Leid - Hunger, Krankheiten, Verletzungen.

Unsere Lösung: kastrieren!

Hier sind wir in Europa aktiv. © Istockphoto.de
Hier sind wir in Europa aktiv. © Istockphoto.de

Der Deutsche Tierschutzbund hat eine tiergerechte und nachhaltige Lösung, um die große Zahl der Straßentiere zu reduzieren und ihr Leid dadurch zu verringern. Diese Lösung setzen wir bereits an zahlreichen Standorten in Europa um, unter anderem in unseren Tierschutzprojekten in Odessa und Kiew sowie in Zusammenarbeit mit der Tierhilfe Mallorca, dem Tierschutzverein DIDONA Kroatien, Lega Pro Animale (Italien), DatcaDogs e.V. (Türkei) und Arche Noah Teneriffa e.V.

Die Lösung besteht aus drei Schritten. Zunächst werden die Tiere möglichst schonend eingefangen und zum Tierarzt gebracht. Dort werden sie gründlich untersucht, geimpft, entwurmt und können sich satt fressen. Im zweiten Schritt werden die Hunde und Katzen unter Narkose kastriert. Nach dem Routineeingriff haben sie genügend Zeit sich gründlich zu erholen und werden gut versorgt. Wenn sich die Fellnasen wieder völlig von dem Eingriff erholt haben, folgt Schritt drei: sie werden an ihre angestammten Plätze gebracht. So wird verhindert, dass andere Hunde oder Katzen ihren Platz einnehmen. Denn jedes Revier bietet nur Futter und Raum für eine bestimmte Anzahl von Tieren einer Art.

Zugleich kämpfen wir in Rumänien und anderen Ländern noch dafür, dass die Tiere nach der Kastration wieder freigelassen werden. In Rumänien unterstützen wir die Kastration von Tieren aus Privathaushalten und klären die Öffentlichkeit über die Notwendigkeit der Kastrationen auf.

Bitte helfen Sie uns mit einer Auslandstierschutz-Patenschaft, damit Streuner europaweit überleben können, ohne sich weiter fortzupflanzen.