Reptilienstation

Leopardgecko
Einer der ersten Bewohner der Reptilienstation: ein Leopardgecko.

Auf insgesamt 400 Quadratmetern wird die Reptilienstation im Tierschutzzentrum Weidefeld Reptilien, die beschlagnahmt, ausgesetzt oder abgegeben wurden, ein neues tiergerechtes Zuhause bieten. Die Station besteht aus großzügigen Volieren und Terrarien, einer Quarantäne- und Krankenstation, überdachten Freilauf- und Teichanlagen für Wasser- und Landschildkröten.

Immer häufiger landen Bartagamen, Nattern oder Schildkröten aus Privathaushalten in den Tierheimen, die eine artgerechte Unterbringung vor eine große Herausforderung stellt. Mit der Reptilienstation wollen wir die Tierheime entlasten. Tiere, die Veterinärämter beschlagnahmen oder die Tierschutzvereine bisher aufgenommen haben, finden hier eine Unterkunft auf Zeit. Langfristig sollen sie in sachkundige Hände vermittelt werden.

Reptilien, die nur schwer oder gar nicht mehr vermittelt werden können, bleiben dauerhaft in Weidefeld. Mit ihnen wollen wir auf die Probleme bei der Haltung aufmerksam machen und gleichzeitig interessierten Privathaltern zeigen, wie eine artgerechte Unterbringung möglich ist. Die ersten Tiere sind am 21. Januar 2017 eingezogen: ein Leopardgecko, zwei Kornnattern und zwei Königspythons aus dem Tierheim Essen sowie zwei Bartagamen und zwei griechische Landschildkröten aus dem Tierheim Schleswig. 

Die ersten Bewohner ziehen ein

Am 21. Januar 2017 können die ersten Tiere einziehen - unter anderem Königspythons...

... Bartagamen ...

... und griechische Landschildkröten.

Das Reptilienhaus entsteht

Zuerst musste auf dem Gelände eine Zisterne abgerissen werden.

Dann wurden Versorgungsleitungen gelegt und weitere Vorbereitungen für die Fundamente getroffen.

Stein für Stein...

... entstand das neue Reptilienhaus.

Am Tag der Einweihung am 24.9.2016: Feierlich eröffneten Jean-Paul Collette von der belgischen König-Baudouin-Stiftung, Thomas Schröder und Wolfgang Apel die neue Reptilienstation (v.l.n.r.). Die König Baudouin Stiftung verwaltet über 40 Stiftungsfonds. Darunter auch den Fonds einer deutschen Stifterin, die mit ihrem Geld nachhaltigen Tierschutz fördert. Aus ihrem Fonds wurden u.a. 50.000 Euro für die Reptilienstation gespendet.