Vizepräsidentinnen

Dr. Brigitte Rusche

Vizepräsidentin des Deutschen Tierschutzbundes Dr. Brigitte Rusche.

1999 wählte die Mitgliederversammlung Dr. Brigitte Rusche zur Vizepräsidentin des Deutschen Tierschutzbundes.

Im Präsidium hat sie die Federführung des Tierschutz- und Kastrationszentrums im ukrainischen Odessa sowie des Tier-, Natur- und Jugendzentrums Weidefeld und des Tier-, Natur- und Artenschutzzentrums Sylt von Wolfgang Apel übernommen. Außerdem vertritt sie den Deutschen Tierschutzbund im Vorstand der Stiftung FONDAZIONE MONDO ANIMALE.

Dr. Brigitte Rusche ist Stellvertreterin des Präsidenten, Thomas Schröder, in allen Fragen und vertritt zudem den Deutschen Tierschutzbund in verschiedenen Gremien. Seit 1991 ist sie Vorsitzende der Stiftung zur Förderung der Erforschung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zur Einschränkung von Tierversuchen (SET). Außerdem ist sie Mitglied in der Bundestierschutzkommission, im Kuratorium der Tönnies Forschung und im DAFA-Fachforum Nutztiere.

Zur Person:
Dr. Brigitte Rusche studierte Chemie und Biologie in Bonn und Bielefeld. Sie promovierte am Zoologischen Institut der Universität Bonn im Fachbereich Ethologie.

1983 begann sie als Fachreferentin für Tierschutzfragen ihre Laufbahn beim Deutschen Tierschutzbund. Im Jahr 1986 übernahm sie die wissenschaftliche Leitung des Deutschen Tierschutzbundes und von 1996 bis 2017 die Leitung der Akademie für Tierschutz in München Neubiberg und hat seither die Gesamtleitung Wissenschaft inne.

Renate Seidel

Vizepräsidentin des Deutschen Tierschutzbundes Renate Seidel.

Seit 2007 ist Renate Seidel Vizepräsidentin des Deutschen Tierschutzbundes. Von 2003 bis 2007 war sie Mitglied des erweiterten Präsidiums. Die Tierärztin war 20 Jahre in einem Veterinäramt tätig und für Tierschutz und Arzneimittelüberwachung verantwortlich.

Renate Seidel ist Mitbegründerin des Landestierschutzverbandes Brandenburg und war von 1994 bis  April 2018 seine Vorsitzende und ist seitdem seine Ehrenvorsitzende. Seit dessen Gründung im Jahr 1995 bis zu seiner Auflösung 2017 war sie Vorsitzende des Tierschutzbeirates Brandenburg. Von 2002 bis 2014 war sie Mitglied der Tierversuchskommission beim Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg.   

Großen Einsatz zeigte sie im Sommer 1997 während der Hochwasserkatastrophe an der Oder. Viele Tiere konnten damals unter anderem durch die Einrichtung eines Notruftelefons gerettet werden.

Sie vertritt den Deutschen Tierschutzbund unter anderem im Deutschen Naturschutzring und vertritt außerdem den Landestierschutzverband Brandenburg im Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg beim Kampf um bessere Lebensbedingungen für die Tiere in der Landwirtschaft.  

2008 wurde sie für ihr tierschützerisches Engagement mit dem Verdienstorden des Landes Brandenburg ausgezeichnet.