Vizepräsidentinnen

Dr. Brigitte Rusche

Vizepräsidentin des Deutschen Tierschutzbundes Dr. Brigitte Rusche.

1999 wählte die Mitgliederversammlung Dr. Brigitte Rusche zur Vizepräsidentin des Deutschen Tierschutzbundes.

Seit 1983 ist sie Fachreferentin beim Deutschen Tierschutzbund. Im Jahr 1986 übernahm sie die wissenschaftliche Leitung des Deutschen Tierschutzbundes und von 1996 bis 2017 die Leitung der Akademie für Tierschutz in München Neubiberg. Im Präsidium hat sie die Federführung des Tierschutz- und Kastrationszentrums im ukrainischen Odessa und des Straßentierprojekts in Kiew sowie des Tier-, Natur- und Jugendzentrums Weidefeld und des Tier-, Natur- und Artenschutzzentrums Sylt von Wolfgang Apel übernommen. Außerdem vertritt sie den Deutschen Tierschutzbund im Vorstand der Stiftung FONDAZIONE MONDO ANIMALE .

Dr. Brigitte Rusche arbeitet zudem in verschiedenen Gremien mit, u.a. war sie von 1991 bis 2001 Mitglied des Scientific Advisory Committee of the European Commission's European Center for the Validation of Alternative Methods at the Joint Research Centre (ECVAM) in Ispra, Italien. Von 1994 bis 2013 war sie Vorsitzende der beratenden ZEBET-Kommission ZEBET-BfR und dort bis zur Auflösung Ende 2016 stellvertretendes Mitglied. Seit 1991 sitzt sie der Stiftung zur Förderung der Erforschung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zur Einschränkung von Tierversuchen (SET) vor. Außerdem ist Dr. Brigitte Rusche Mitglied in der Bundestierschutzkommission, im Tierschutzbeirat Bayern, im Kuratorium der Tönnies Forschung und im DAFA-Fachforum Nutztiere.

Zur Person: Dr. Brigitte Rusche studierte Chemie und Biologie in Bonn und Bielefeld. Sie promovierte am Zoologischen Institut der Universität Bonn im Fachbereich Ethologie.

Renate Seidel

Vizepräsidentin des Deutschen Tierschutzbundes Renate Seidel.

Seit 2007 ist Renate Seidel Vizepräsidentin des Deutschen Tierschutzbundes. Die Tierärztin war 17 Jahre in einem Veterinäramt tätig und für Tierschutz und Arzneimittelüberwachung verantwortlich.

Renate Seidel ist Mitbegründerin des Landestierschutzverbandes Brandenburg und seit 1994 seine Vorsitzende. Seit dessen Gründung im Jahr 1995 ist sie Vorsitzende des Tierschutzbeirates Brandenburg. Von 2002 bis 2014 war sie Mitglied der Tierversuchskommission beim Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg.   

Großen Einsatz zeigte sie im Sommer 1997 während der Hochwasserkatastrophe an der Oder. Viele Tiere konnten damals unter anderem durch die Einrichtung eines Notruftelefons gerettet werden.

Sie vertritt den Deutschen Tierschutzbund unter anderem im Deutschen Naturschutzring und vertritt außerdem den Landestierschutzverband Brandenburg im Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg beim Kampf um bessere Lebensbedingungen für die Tiere in der Landwirtschaft.  

2008 wurde sie für ihr tierschützerisches Engagement mit dem Verdienstorden des Landes Brandenburg ausgezeichnet.