Ehrenpräsident

Ehrenpräsident des Deutschen Tierschutzbundes Wolfgang Apel.
Wolfgang Apel

Von 1993 bis 2011 war Wolfgang Apel Präsident des Deutschen Tierschutzbundes und bleibt dem Verband nach Übergabe seines Amtes, womit er den Generationswechsel einleitete, als Ehrenpräsident erhalten. In dieser Funktion hat ihn das Präsidium unter anderem mit der Federführung des Tierschutz- und Kastrationszentrums im ukrainischen Odessa und des Straßentierprojekts in Kiew sowie des Tier-, Natur- und Jugendzentrums Weidefeld und des Tier-, Natur- und Artenschutzzentrums Sylt betraut. Außerdem engagiert er sich weiter für das unter seiner Präsidentschaft entwickelte Tierschutzlabel.

Seine offizielle Tierschutzlaufbahn begann Wolfgang Apel in seiner Heimatstadt Bremen. Seit 1978 ist der gelernte Speditionskaufmann ehrenamtlicher Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins und Mitglied des Gesamtvorstandes des Deutschen Tierschutzbundes. 1980 wurde er vom damaligen Präsidenten zum Bundesgeschäftsführer des Deutschen Tierschutzbundes berufen. Von 1983 bis 1985 war er Bundesschatzmeister des Deutschen Tierschutzbundes und von 1991 bis 1993 Vizepräsident.

Von 1987 bis 2011 war Wolfgang Apel Mitglied der Tierschutzkommission beim Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Außerdem ist er Vorsitzender des Vereins NEULAND - Verein für tiergerechte und umweltschonende Nutztierhaltung, seit 1988 Vorstand und seit 2000 Präsident des Tierschutzvereins für Berlin und Umgebung. Von 1986 bis 2011 war er Stiftungsmitglied in der von ihm mitgegründeten Stiftung zur Förderung der Erforschung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zur Einschränkung von Tierversuchen (set).

Bis 2011 vertrat er den Deutschen Tierschutzbund als Mitglied im Tierschutzbeirat des Landes Niedersachsen. Seit über 20 Jahren ist er Sprecher des Tierschutzbeirates des Landes Bremen und Mitglied der "Beratenden Kommission Tierversuche" in Bremen. Seit 2000 ist er Vorsitzender der Stiftung des Deutschen Tierschutzbundes. Außerdem ist er Mitglied des Verwaltungsrates des Absatzfonds der Deutschen Landwirtschaft.

In diesen Gremien kann er sich aktiv einbringen und für die Verwirklichung besserer Bedingungen für Tiere kämpfen. Aus diesem Grund arbeitet er auch in verschiedenen nationalen und internationalen Gremien und Expertengruppen (bspw. in der EUROGROUP for Animals) aktiv mit.

Zur Person:
Geboren 1951 in Bremen; Ausbildung zum Speditionskaufmann; 1970 Eintritt in den Bremischen Landesdienst; 1973 bis 1984 freigestellter Personalratsvorsitzender; ehrenamtliche Tätigkeit im Tierschutz sowie im sozialen und gesellschaftlichen Bereich (u.a. Bewährungshelfer, Schöffe, Vormund); 2005 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse; 2016 Verleihung des Verdienstordens des Landes Berlin.