Pressemeldung

Tierhilfewagen für fünf Tierschutzvereine – Dank an Whiskas und Pedigree

In den nächsten Wochen haben fünf Mitgliedsvereine des Deutschen Tierschutzbundes besonderen Grund zur Freude: Sie erhalten einen Tierhilfewagen, der von den Marken Whiskas und Pedigree überreicht wird. Für die Tierschutzvereine Eisenach (Thüringen), Löbau-Zittau (Sachsen), Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern), Heilbronn (Baden-Württemberg) und den Tierschutzverein Cuxhaven (Niedersachsen) bedeutet der gesponserte Tierhilfewagen eine große Erleichterung bei der täglichen Arbeit vor Ort.

„Pedigree und Whiskas sind bereits seit Jahren zwei starke und treue Partner, die uns und unsere Tierschutzvereine unterstützen“, bedankt sich Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Die Tierhilfewagen dienen ebenso der Rettung von in Not geratenen Tieren aus privaten Haushalten wie der von Tieren aus der freien Wildbahn. Unter dem Motto „Tierisch mobil“ wurden in den letzten Jahren 60 dieser Tierhilfewagen an Mitgliedsvereine des Deutschen Tierschutzbundes übergeben. Die auffällig gestalteten Fahrzeuge gehören mittlerweile in vielen deutschen Städten zum Straßenbild.

Hintergrund: Lage der Tierheime

Die Tierschutzvereine und Tierheime leisten täglich praktische Tierschutzarbeit, oft ehrenamtlich, damit Tiere eine Chance auf ein besseres Leben bekommen. Allerdings verschärft sich die Lage der Tierheime von Jahr zu Jahr. Immer mehr Tiere werden abgegeben, gleichzeitig lassen sie sich schwerer vermitteln. Durch die längere Vermittlungsdauer und die damit verbundenen steigenden Betreuungskosten, stoßen immer mehr Tierheime an ihre finanziellen Grenzen. Für notwendige Investitionen, beispielsweise in neue Hunde- und Katzenhäuser oder auch deren Sanierung, fehlt das Geld. Der außergewöhnlich lange Winter wird die finanzielle Lage weiter verschärfen, da deutlich höhere Betriebskosten angefallen sind. Darüber hinaus erfüllen die Tierheime neben ihren originären Tierschutzaufgaben auch kommunale Pflichtaufgaben, etwa die Fundtierbetreuung. Eine kostendeckende Erstattung für diese Aufgaben gibt es in der Regel nicht. Auch vor dem Hintergrund eines Staatszieles Tierschutzes im Grundgesetz sind Kommunen, Länder und der Bund gemeinsam gefordert, die Tierheime finanziell, aber auch ideell zu unterstützen.