Zu Weihnachten für Tiere in Not spenden

Mit unserer Kampagne „Tierheime helfen. Helft Tierheimen“ machen wir auf die Aufgabenfelder und Herausforderungen der Tierheime aufmerksam.
Mit unserer Kampagne „Tierheime helfen. Helft Tierheimen“ machen wir auf die Aufgabenfelder und Herausforderungen der Tierheime aufmerksam.

Tierheime helfen, indem sie für alle in Not geratenen Tiere einstehen, sind aber mehr denn je auf die Unterstützung von Spendern angewiesen. Darauf weist der Deutsche Tierschutzbund hin.

Wer zu Weihnachten etwas Gutes für Tiere tun möchte, sollte prüfen, ob die Organisation, der man spenden möchte, als „gemeinnützig“ anerkannt ist, rät der Deutsche Tierschutzbund. „Mit einer Spende an das örtliche Tierheim kann man ganz unmittelbar den Tieren helfen“, sagt Verbandspräsident Thomas Schröder. Tierheime betreuen Fund- und Abgabetiere, versorgen und kastrieren Straßenkatzen und nehmen kurzfristig beschlagnahmte, illegal gehandelte Hundewelpen oder Tiere aus Animal Hoarding-Fällen auf. „Ebenso kann man dem Deutschen Tierschutzbund als Dachverband spenden – wir verteilen die Gelder an Tierheime in Not und machen uns mit weiteren Tierschutzprojekten für unsere Mitgeschöpfe stark.“

Hilfe für Tierheime
Immer wieder geraten Tierheime in Notsituationen, in denen sie schnelle, unbürokratische Hilfe brauchen. Als Dachverband von mehr als 750 Tierschutzvereinen und rund 550 Tierheimen berät der Deutsche Tierschutzbund seine Mitgliedsvereine bei rechtlichen und fachlichen Fragen und unterstützt mit verschiedenen Hilfs-Fonds. Der „Feuerwehrfonds“ kommt beispielsweise zum Einsatz, wenn plötzlich unzählige beschlagnahmte Welpen aufgenommen werden müssen und die Kosten für Futter und Tierarzt explodieren. Umso dramatischer, da ohnehin etwa die Hälfte aller Tierheime mit Finanznöten zu kämpfen hat. Hauptursache ist, dass der Großteil der Kommunen die anfallenden Kosten für Fundtiere nur unzureichend erstattet – obwohl deren Betreuung zu den kommunalen Pflichtaufgaben zählt. Die Tierheime müssen fehlende Gelder aus Spenden ausgleichen. Immer mehr Tiere werden zudem aus finanziellen Gründen abgegeben, ebenso alte und kranke Tiere, die oft schwer in ein neues Zuhause zu vermitteln sind. Auch die Gesetzgebung belastet, etwa weil sogenannte „Listenhunde“ – einmal im Tierheim – kaum eine Chance auf Adoption haben. Ebenso bringt die artgerechte Unterbringung und Versorgung von sichergestellten exotischen Tieren die Tierschützer an ihre Grenzen.

Der Deutsche Tierschutzbund wird in Sachen Spendensicherheit vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) geprüft und trägt das DZI-Spendensiegel. Darüber hinaus ist der Verband Gründungsmitglied im Deutschen Spendenrat und hat dessen Spendenzertifikat erhalten. Tierschutzinteressierte finden hier alle Informationen zur Tierheim-Nothilfe (Spendenzweck „Tierheim-Nothilfe (Feuerwehrfonds)“, IBAN: DE88 3705 0198 0000 0404 44).