FINDEFIX unterstützt die Aktionswoche „Check meinen Chip“

Katze wird gechippt.

Vom 9. bis 13. September führt der Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt) u. a. in Kooperation mit FINDEFIX, dem Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes, zum dritten Mal die Aktion „Check meinen Chip“ durch. Im Rahmen der Woche rufen die Verbände Tierhalter dazu auf, die mit der Mikrochip-Nummer verknüpften Daten ihres Haustieres zu prüfen, damit ein entlaufenes Tier im Fall der Fälle schnell zurück nach Hause vermittelt werden kann. Noch nicht gekennzeichnete Tiere sollten durch einen Transponder mit Mikrochip unverwechselbar gemacht werden. Mit der auf dem Chip gespeicherten Nummer kann der Halter sein Tier anschließend kostenfrei bei FINDEFIX registrieren (www.findefix.com). „Check meinen Chip“ findet seit 2017 jährlich in der zweiten Septemberwoche statt.

„Nur, wenn die eigenen Daten im Register aktuell sind, kann ein entlaufenes oder entflogenes Haustier auch erfolgreich zurück nach Hause vermittelt werden – umso wichtiger ist es, diese stets auf dem neuesten Stand zu halten“, erklärt Daniela Rohs, Leiterin des Haustierregisters FINDEFIX beim Deutschen Tierschutzbund. Zum Ändern der Daten erreichen Tierhalter FINDEFIX unter der Telefonnummer 0228-6049635 oder per E-Mail an info(at)findefix.com. Ob das Tier überhaupt schon registriert ist, können Halter über die Mikrochip-Nummer-Abfrage auf der Website www.findefix.com prüfen und die Anmeldung gegebenenfalls online kostenfrei nachholen.

Wichtigkeit von Kennzeichnung und Registrierung
Zur Kennzeichnung eines Tieres setzt der Tierarzt mit einer Spritze einen reiskorngroßen Transponder mit Chip unter die Haut auf der linken Seite des Halses. Die auf dem Chip gespeicherte 15-stellige Nummer kann – ebenso wie bei Ziervögeln eine Ringnummer - vom Tierarzt oder vom Halter selbst bei FINDEFIX registriert werden, indem sie mit weiteren Angaben zu Tier und Halter gespeichert wird. Die Aktion „Check meinen Chip“ will darauf aufmerksam machen, dass noch immer zu wenige Tiere gekennzeichnet und noch weniger registriert sind, obwohl nur die Kombination dieser zwei einfachen Maßnahmen sicherstellen kann, dass ein verschwundenes Tier und sein Besitzer schnell wieder zusammenfinden.

Die Aktion soll außerdem helfen, Tierheime zu entlasten, indem Fundtiere dank Kennzeichnung und Registrierung einfach und schnell zugeordnet werden können. Für eine Reise in andere EU-Mitgliedstaaten ist die Kennzeichnung mit Mikrochip ohnehin für Hunde, Katzen und Frettchen vorgeschrieben. Wenn Tierheime entlaufene oder entflogene Tiere aufnehmen, ist eine einfache und schnelle Rückführung mithilfe einer Kennzeichnung und einer Registrierung bei FINDEFIX eine Entlastung. Pro Jahr nehmen die dem Deutschen Tierschutzbund angeschlossenen Tierheime rund 370.000 neue Tiere auf, der Großteil davon Fundtiere.

Der Deutsche Tierschutzbund appelliert aktuell auch im Rahmen seiner Kampagne #RegistrierDeinTier an alle Tierhalter, ihre Tiere nach dem Chippen registrieren zu lassen.