Unterstützung für Tierheime: Dank für 453.244 Euro

Thomas Schröder mit seinem Hund und Spendenherz-Scheck der Fressnapf-Gruppe
Tierschutzbund-Präsident Thomas Schröder freut sich über die 453.244 Euro von Fressnapf für Tierheime in Not.
© Deutscher Tierschutzbund e.V.

Der Deutsche Tierschutzbund dankt den Kunden der Fressnapf-Märkte und der Fressnapf-Gruppe selbst für die Unterstützung der Tierheime in Deutschland. Im Rahmen der Kundenaktion „Freundschaft verbindet!“ konnten von Oktober bis Dezember 2020 in allen Fressnapf-Märkten Freundschaftsarmbänder für den guten Zweck erworben werden – in elf europäischen Ländern. In Deutschland erhält der Deutsche Tierschutzbund für seinen „Feuerwehrfonds“ und damit akute Hilfsleistungen für seine angeschlossenen Tierheime und Tierschutzvereine insgesamt 453.244,92 Euro.

„Wir sind wieder mal überwältigt von der Summe, die für Tierheime in Not zusammengekommen ist. Diese Unterstützung wird so dringend wie nie benötigt, denn die Corona-Krise hat auch die Tierheime massiv getroffen und ihre finanziellen Nöte noch verschärft. Unser Dank gilt Fressnapf und allen Kunden, die uns auch in diesen schwierigen Zeiten dabei helfen, den Tierheimen zu helfen“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.

Seit Beginn der Corona-Krise fallen den Tierheimen wichtige Spendeneinnahmen weg, da geplante Vereinsfeste oder Tage der offenen Tür nicht durchgeführt werden können. So fehlt die Möglichkeit, mit den Veranstaltungen die Spenden einzusammeln, auf die Tierheime so dringend angewiesen sind. Bei vielen Vereinen sind die Existenznöte daher so groß wie nie. Hinzu kommt die Sorge, dass der durch Corona ausgelöste Haustierboom dazu führen könnte, dass unüberlegt über das Internet, den Zoofachhandel oder beim Züchter angeschaffte Tiere über kurz oder lang in den Tierheimen abgegeben werden könnten.

Als Dachverband von über 740 Tierschutzvereinen und rund 550 Tierheimen hilft der Deutsche Tierschutzbund in Notlagen, wo immer es möglich ist. Mit Geld aus dem Feuerwehrfonds springt er schnell und unbürokratisch ein, wenn Tierheime durch die Corona-Krise in akute Not geraten sind. Auch wenn viele kranke Tiere auf einmal – etwa aus dem aktuell boomenden illegalen Welpenhandel – aufgenommen werden müssen, greift der Verband den Tierheimen mit finanzieller Hilfe unter die Arme. Doch auch der Dachverband selbst ist auf finanzielle Unterstützung angewiesen, um den Tierheimen weiterhin zur Seite stehen zu können. Mehr dazu unter www.tierheime-helfen.de.