Dokumentarfilm: „Kangaroo – A Love-Hate Story“

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Monopol Kino 1
Schleißheimer Straße 127
80797 München

 

Kängurus: geliebt - gehasst - getötet

Bitte kommt zu unserer Filmvorführung von „Kangaroo – A Love-Hate Story“ ins Monopol Kino in München. Der Dokumentarfilm beschäftigt sich mit einem äußerst wichtigen Tierschutzthema in Australien, das unbedingt an die Öffentlichkeit muss: dem massenhaften und grausamen Töten von Kängurus! 

Infos zur Veranstaltung:

Dokumentarfilm: „Kangaroo – A Love-Hate Story“ auf Englisch mit deutschen Untertiteln

Wann: 30.11.2018 um 18:00 Uhr

Wo: Monopol Kino 1 (Schleißheimer Straße  127, 80797 München)


Im Anschluss an die Filmvorführung  findet eine Fragerunde mit unseren Fachexperten statt.

Wegen begrenzter Platzanzahl bitten wir um Anmeldung zur Teilnahme am kostenlosen Screening unter: artenschutz@tierschutzbund.de

 

Zum Thema:

Kängurus sind für die Australier DAS verehrte Nationaltier und jeder Tourist verbindet das Känguru mit Australien. Kaum bekannt ist, dass die beliebten Tiere gleichzeitig als Schädling gelten und in großem Stil auf grausame Weise gejagt werden. Jagen darf sie jeder, wodurch dabei auch ungeübte Schützen zum Einsatz kommen. Das hat zur Folge, dass unzählige Tiere qualvoll verenden, weil sie nicht fachmännisch getötet werden oder verletzt flüchten können. Da auch Muttertiere bei der Jagd umkommen, sterben zudem jährlich etwa  800.000 Jungtiere  - manche noch im Beutel ihrer Mütter, andere werden zu Tode getreten oder erschlagen. Ältere Jungtiere bleiben alleine zurück, verhungern elendig und sterben hilflos. 

Es ist ein Skandal, der an die Öffentlichkeit muss, zumal das massenhafte Töten der Tiere mittlerweile zu einem lukrativen Geschäft geworden ist. Gemeinsam mit der Eurogroup for Animals und Pro Wildlife wollen wir auf das Thema aufmerksam machen, denn auch Deutschland ist an dieser Tierqual beteiligt. 4.000 Tonnen Känguru-Fleisch exportiert Australien jedes Jahr und wir Deutschen sind mit 500 Tonnen jährlich der drittgrößte Abnehmer in der EU. Ein großer Teil wird in Tierfutter verarbeitet, aber auch Restaurants bieten Känguru als exotische Delikatesse an. Zudem wird das Leder der Tiere in Bekleidung und Sportartikeln verarbeitet, ohne dass sich jemand für die Hintergründe und die Art und Weise, wie die Tiere sterben müssen, interessiert.

Hinzu kommt auch noch, dass Kängurufleisch aus hygienischen Gründen bedenklich ist. So haben Russland und Kalifornien die Einfuhr des Fleisches aus diesem Grund bereits verboten. Um die Verkeimung des Fleisches zu vertuschen, ist es üblich, das Fleisch mit Essigsäure zu waschen. Dieses Verfahren ist allerdings in der EU nicht zugelassen und es gibt auch keine Nachweise über die Unbedenklichkeit der Essigsäure.

Trailer und weitere Informationen zum Film: www.kangaroothemovie.com

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