Jagd

Das Tier als Zielscheibe

Damwild

Die Jagd ist für viele ein Freizeitvergnügen und sie betrachten es als besonderes Privileg, zu einer „Elite" zu gehören. Jäger bezeichnen sich gerne als diejenigen, die die Verantwortung für Tier und Natur übernehmen. Doch ihre Praktiken stehen dazu im krassen Widerspruch: die brutale Fallenjagd zum Beispiel, die Treib- und Lockvogeljagd, die Jagd auf Beutegreifer oder auf Tiere, die in ihrem Bestand gefährdet sind, und die tierquälerische Ausbildung von Jagdhunden an lebenden Tieren.

Das Aussetzen von so genannten jagdbaren Tieren durch Jäger und die obligatorische Winterfütterung führen zu einer Verschiebung des Artenspektrums in Richtung jagdbarer Tiere.

Wer die ethische Verantwortung für die Mitgeschöpfe ernst nimmt, kann Jagd nur dann rechtfertigen, wenn sie sich nach sorgfältiger wissenschaftlicher Prüfung als ökologisch erforderlich erweist und Tiere dadurch von Leiden erlöst oder vor Leiden bewahrt werden.

Liederbuch contra Jagd

Cover des Liederbuches
Liederbuch durch Anklicken als PDF herunterladen.

Mit einem Liederbuch macht der Deutsche Tierschutzbund auf die zentralen Probleme der Jagd aufmerksam.

Unter den klassischen Liedern, wie sie nach der Jagd als Hornsignal geblasen werden,  findet sich jeweils ein aufklärender Text, welche Tierschutzprobleme bei der Jagd auf die einzelnen Tierarten auftreten.

Unterstützen Sie unsere Forderungen

Bitte unterstützen Sie uns und senden Sie E-Mails an die Fraktionsvorsitzenden der Regierungskoalition, Volker Kauder und Thomas Oppermann. Die Adressen und Vorschläge zur Textformulierung, die Sie selbstverständlich auch noch individuell ergänzen können, finden Sie hier:

Adressen

Herrn Volker Kauder
Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion
des Deutschen Bundestages
Platz der Republik 1
11011 Berlin
E-Mail: volker.kauder(at)cducsu.de

Herrn Thomas Oppermann
Vorsitzender der SPD-Fraktion
des Deutschen Bundestages
Platz der Republik 1
11011 Berlin
E-Mail: thomas.oppermann(at)bundestag.de

E-Mail-Vorschläge

Sehr geehrter Herr Kauder,

ich bitte Sie eindringlich sich für eine zügige Neufassung des Bundesjagdgesetzes einzusetzen.
 
Tierschutzwidrige Jagdpraktiken wie der massenhafte Abschuss von Hunden und Katzen, die mittelalterlich anmutende Fallen- oder Beizjagd oder das Töten bedrohter Tierarten müssen endlich der Vergangenheit angehören. Bitte setzen Sie sich umgehend für eine Novelle des Bundesjagdgesetzes ein!

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Herr Oppermann,

ich bitte Sie eindringlich sich für eine zügige Neufassung des Bundesjagdgesetzes einzusetzen. 
  
Tierschutzwidrige Jagdpraktiken wie der massenhafte Abschuss von Hunden und Katzen, die mittelalterlich anmutende Fallen- oder Beizjagd oder das Töten bedrohter Tierarten müssen endlich der Vergangenheit angehören. Bitte setzen Sie sich umgehend für eine Novelle des Bundesjagdgesetzes ein!

Mit freundlichen Grüßen