Portrait einer Schildkröte im Sand

Patentiere Exotische Tierarten

Exotische Tiere im Wohnzimmer – für viele klingt das nach Abenteuer und Individualität. Doch hinter dieser Faszination steckt eine Realität, die oft übersehen wird: Wildkatzen, Reptilien oder Affen sind keine Haustiere. Sie bringen komplexe Bedürfnisse mit, die in einer Wohnung oder einem Garten niemals erfüllt werden können. Platz, Klima, Sozialkontakte, artgerechte Ernährung – all das lässt sich privat kaum sicherstellen. Die Folge sind gestresste Tiere, gefährliche Situationen und nicht selten ein trauriges Ende in Auffangstationen.

Aus Tierschutzsicht ist klar: Exoten gehören nicht in Privathände. In unserem Tierschutzzentrum Weidefeld geben wir diesen Tieren eine zweite Chance – artgerecht, sicher und mit Respekt vor ihrer Natur. Mit einer Patenschaft helfen Sie uns, ein Zeichen gegen die problematische Haltung exotischer Arten zu setzen und den betroffenen Tieren ein besseres Leben zu ermöglichen.

Patentiere Unsere Wildkatze

Wild- und Hybridkatzen wie Savannahs oder Servale wirken auf den ersten Blick elegant und faszinierend – doch ihre Haltung ist alles andere als unkompliziert. Diese Tiere besitzen einen hohen Bewegungsdrang, spezielle Ernährungsbedürfnisse und ein ausgeprägtes Revierverhalten. Viele Halter*innen unterschätzen diese Ansprüche, was oft zu Überforderung führt. Die Folge: Immer mehr dieser Katzen landen in Auffangstationen, weil sie in normalen Haushalten nicht artgerecht leben können. In unserem Tierschutzzentrum Weidefeld haben wir deshalb eine eigene Station für Wild- und Hybridkatzen geschaffen. Hier finden sie ein sicheres Umfeld, das ihren Bedürfnissen gerecht wird. Mit einer Patenschaft können Sie dazu beitragen, diesen besonderen Tieren ein besseres Leben zu ermöglichen.

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Unser Savannahkater Atary stellt sich Ihnen hier näher vor:

Atary Savannah

Atary ist ein F2-Savannahkater – die zweite Generation aus der Verpaarung eines Servals (afrikanische Wildkatze) mit einer Hauskatze. Bis zur vierten Generation gelten diese Tiere rechtlich als Wildkatzen und dürfen nicht wie normale Hauskatzen gehalten werden. Ihre Ansprüche ähneln denen im Zoo, weshalb die Haltung in Privathaushalten problematisch ist. In einigen Bundesländern ist sie sogar verboten.

Aus Tierschutzsicht lehnen wir die Zucht von Hybridkatzen klar ab: Die Paarung birgt erhebliche Risiken für die Kätzin, die durch die Größe des Katers schwer verletzt oder sogar getötet werden kann. Zudem sind Kaiserschnitte fast immer nötig, da die Welpen zu groß für eine natürliche Geburt sind.

Atary wurde 2018 geboren und zunächst an eine ältere Dame verkauft, die seine Bedürfnisse unterschätzte. Nach ihrem Tod kam er ins Tierheim, das ihn nicht artgerecht unterbringen konnte. Als Züchter Interesse zeigten, übernahmen wir Atary und brachten ihn am 31.07.2025 ins Tierschutzzentrum Weidefeld. Derzeit lebt er in einer provisorischen Anlage mit Innen- und Außenbereich. Für 2026 planen wir eine große, naturnahe Voliere, in der er sich verstecken und nachts frei bewegen kann. Mit einer Patenschaft können Sie Atary auf diesem Weg begleiten.

Unterstützen Sie den Bau des Geheges mit einer Patenschaft für Atary.

Patentiere Unsere Schildkröten Morla und Spencer

Reptilien üben auf viele Menschen eine große Faszination aus. Allerdings können die Exoten in Privathaushalten oft nicht artgerecht gehalten werden. Die Tiere werden daher häufig abgegeben, wenn die Besitzer*innen die Ansprüche nicht bewältigen können. Das stellt Tierheime und Auffangstationen vor große Herausvorderungen. Um sie zu unterstützen, haben wir 2016 eine Reptilienstation in unserem Tierschutzzentrum Weidefeld eröffnet. In Weidefeld  treffen die Besucher auf zahlreiche Reptilienarten, die hier alle artgerecht untergebracht werden konnten. Und das beste - Sie können die Tiere mit einer Patenschaft unterstützen.

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Die beiden Reptilien-Patentiere stellen sich Ihnen hier noch einzeln näher vor:

Morla Schnappschildkröte

Morla kam 2021 als Fundtier zu uns in die Reptilienstation des Tierschutzzentrums Weidefeld an der Ostsee.

Schildkröten werden jedes Jahr tausendfach ausgesetzt. Das ist ein großes Problem, denn Tierheime und Auffangstationen sind vor allem für die Haltung großer, potenziell für den Menschen gefährlicher Arten wie die Schnappschildkröte nicht ausgelegt. Daher vermitteln sie diese, sofern möglich, an fachkundige und spezialisierte Auffangstationen wie unser Tierschutzzentrum Weidefeld.

Auch Morla durfte nach einwöchiger Quarantäne in einen großzügigen, Schnappschildkröten-sicheren Teich umziehen. Die Schildkrötendame ist rund 35 Zentimeter lang und wog bei Ankunft etwa achteinhalb Kilogramm - damit ist sie noch nicht ganz ausgewachsen. Schnappschildkröten können bis zu 45 Zentimeter lang und bis zu 16 Kilogramm schwer werden. Morlas genaues Alter ist unbekannt.

Die Schildkröte macht ihrer Spezies nicht unbedingt Ehre, denn wirklich geschnappt hat sie noch nie, seit sie in Weidefeld angekommen ist. Vielmehr ist sie ein ruhiges und neugieriges Tier, erkundet gerne den Uferbereich ihres Teiches und freut sich über jedes Leckerli, mit dem ihre Tierpfleger*innen sie verwöhnen. Dass die ihr schmecken, sieht man daran, dass Morla seit ihrer Ankunft bei uns bereits drei Kilogramm zugelegt hat. Eine stattliche Gewichtszunahme, vor allem wenn man bedenkt, dass die sympathische Schildkrötendame die Wintermonate schlafend verbringt.

Unterstützen Sie unsere Morla mit einer Patenschaft.​​​​​​

Spencer Riesenschildkröte

Spencer - die beeindruckende Strahlenschildkröte - lebt seit Anfang 2025 bei uns im Tierschutzzentrum Weidefeld. Strahlenschildkröten, die zu den Riesenschildkröten zählen, sind eine streng geschützte Art. Spencer stammt aus einer behördlichen Wegnahme in Süddeutschland, die bereits 2020 stattfand. Die Hintergründe seiner Haltung kennen wir allerdings nicht und wir wissen auch nicht, wie alt er ist.

Die Riesenschildkröte kam nach der Wegnahme zunächst bei einem unserer Mitgliedsvereine unter. Eine Weitervermittlung von dort war aber von Anfang an so gut wie ausgeschlossen, da Spencer das für Landschildkröten hoch ansteckende und gefährliche Herpes-Virus in sich trägt. Spencer kann also nicht in gesunde Bestände weitervermittelt werden. Wir haben ihn deshalb zu uns nach Weidefeld übernommen, wo er nun zusammen mit den beiden Pantherschildkröten Elvis und Lulu in einer Gruppe lebt. Die beide wurden ebenfalls herpes-positiv getestet. Natürlich werden wir auch weiterhin versuchen, die Tiere in ein schönes neues Zuhause zu vermitteln, die Chancen dafür stehen aber leider schlecht.

Strahlenschildkröten stammen ursprünglich aus Madagaskar. Da es dort ganzjährig sehr warm ist, halten die Tiere in menschlicher Obhut keine Winterstarre, wie man das von den Europäischen Landschildkröten kennt. Spencer muss deshalb ganzjährig versorgt werden. Im Sommer soll er mit Elvis und Lulu in ein neues Gewächshaus mit angeschlossener Außenanalage umziehen.

Spencer freut sich, wenn Sie ihn mit einer Patenschaft unterstützen.

Patentiere Unsere Affen Charly, Lee und Tommy

Die Affen im Tierschutzzentrum Weidefeld stammen zum großen Teil aus schlechter Privathaltung, wo sie unter nicht artgerechten Bedingungen gelebt haben. Affen gehören zu den faszinierendsten Tierarten überhaupt. Ihre Intelligenz, ihr Sozialverhalten und ihre enorme Anpassungsfähigkeit machen sie für viele Menschen besonders interessant. Doch genau diese Eigenschaften führen oft dazu, dass Affen als „exotische Haustiere“ begehrt sind – mit fatalen Folgen. Die Haltung von Primaten in Privathaushalten ist nicht nur extrem anspruchsvoll, sondern auch aus Tierschutzsicht höchst problematisch. Affen brauchen komplexe Sozialstrukturen, viel Platz und spezielle Ernährung. Werden diese Bedürfnisse nicht erfüllt, leiden die Tiere massiv. Viele werden deshalb nach kurzer Zeit abgegeben, was Tierheime und Auffangstationen vor große Herausforderungen stellt. In unserem Tierschutzzentrum Weidefeld bieten wir geretteten Affen ein artgerechtes Zuhause, in dem sie sich sicher und wohl fühlen können. Mit einer Patenschaft helfen Sie uns, diesen besonderen Tieren eine Zukunft zu geben.

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Unsere drei Affen-Patentiere stellen sich Ihnen hier noch einzeln näher vor:

Charly Rhesusaffe

Rhesusaffe Charly wurde im Jahr 2010 geboren und hat schon einiges hinter sich. Bei uns im Tierschutzzentrum Weidefeld kann er endlich zur Ruhe kommen. 

Als Charly und sein Vater Tommy im Juli 2020 nach einem Zwischenstopp beim Tierhilfeverein Kellerranch e. V. bei uns einzogen, waren beide Tiere sehr aggressiv und hochgradig verhaltensgestört. Kein Wunder – die Rhesusaffen wurden aus katastrophalen Zuständen in einer Privathaltung beschlagnahmt. 

Unbekannte Menschen werden von Charly und Tommy mit einem richtigen Affentheater empfangen: Dann klettern die beiden wild an den Gittern entlang, schreien und trommeln gegen die Bleche, die am unteren Ende der Gitter befestigt sind. Doch seit ihrer Kastration sind sie deutlich ruhiger und freuen sich über das Spielzeug, das unsere Pfleger*innen für die beiden basteln.

Manchmal zeigt Charly in Stresssituationen noch Verhaltensstörungen und reißt sich selbst die Haare aus. Unsere Pfleger*innen versorgen ihn mit viel Liebe und Erfahrung. Das hilft: Ab und zu pflegen sich Charly und Tommy sogar gegenseitig geduldig das Fell. Ein eindeutiges Zeichen für Entspannung und Vertrauen!

Unterstützen Sie unseren Rhesuaffen Charly mit einer Patenschaft.​​​​​​

Lee Grüne Meerkatze

Unsere Grüne Meerkatze Lee hat einen unfassbaren Leidensweg hinter sich. Wie alt sie ist, wissen wir nicht. Wir vermuten aber, dass sie 1996 auf die Welt kam. Lee wurde jahrelang als Einzeltier in einer Bar gehalten – für ein so bewegungsfreudiges und soziales Tier ein unhaltbarer Zustand! Zudem wurde Lee völlig falsch ernährt und musste tagein, tagaus Zigarettenqualm, laute Musik und oftmals betrunkene Gäste ertragen.

Kein Wunder also, dass Lee schwere Verhaltensstörungen zeigte, als sie im Jahr 2012 über Umwege bei einer niederländischen Tierschutzorganisation eintraf: Sie hatte ihren Schwanz so sehr verstümmelt, dass ein Knochen frei lag und sie operiert werden musste. Da die Organisation Lee nicht dauerhaft aufnehmen konnte, kam sie im Spätherbst 2012 zu uns ins Tierschutzzentrum Weidefeld.

Lee hat sich ganz schnell bei uns eingewöhnt. In unserem primatengerechten Affenhaus bewohnt sie zusammen mit Artgenosse Chico einen der vier großzügigen Innenbereiche. Wenn es warm ist, sitzt Lee gern im angeschlossenen Außengehege und lässt sich die Sonne auf den Pelz scheinen. Endlich kann sie sich von all den unsäglichen Strapazen erholen!

Aber das Wichtigste ist: Im Tierschutzzentrum Weidefeld ist Lee nicht allein. Denn Grüne Meerkatzen brauchen unbedingt Nähe zu ihren Artgenossen. Lee und Chico sind tagaktiv und wir können die beiden regelmäßig bei der gegenseitigen Fellpflege beobachten – das zeugt von großem Vertrauen zwischen den Tieren und stärkt ihre Bindung.

Lee freut sich, wenn Sie sie mit einer Patenschaft unterstützen.

Tommy Rhesusaffe

Rhesusaffe Tommy wurde 2005 geboren und hat schon einiges hinter sich. Bei uns im Tierschutzzentrum Weidefeld kann er endlich zur Ruhe kommen. 

Als Tommy und sein Sohn Charly im Juli 2020 nach einem Zwischenstopp beim Tierhilfeverein Kellerranch e. V. bei uns einzogen, waren beide Tiere sehr aggressiv und hochgradig verhaltensgestört. Kein Wunder – die Rhesusaffen wurden aus katastrophalen Zuständen in einer Privathaltung beschlagnahmt. 

Ein Grund für dieses Verhalten waren auch die schrecklichen Schmerzen, die Tommy aushalten musste: Sieben seiner Zähne waren stark entzündet und mussten gezogen werden.

Unbekannte Menschen werden von Tommy und Charly mit einem richtigen Affentheater empfangen: Dann klettern die beiden wild an den Gittern entlang, schreien und trommeln gegen die Bleche, die am unteren Ende der Gitter befestigt sind. Doch seit ihrer Kastration sind sie deutlich ruhiger und freuen sich über das Spielzeug, das unsere Pfleger*innen für die beiden basteln.

Unsere Pfleger*innen versorgen ihn mit viel Liebe und Erfahrung. Das hilft: Ab und zu pflegen sich Tommy und Charly sogar gegenseitig geduldig das Fell. Ein eindeutiges Zeichen für Entspannung und Vertrauen!

Unterstützen Sie unseren Rhesusaffen Tommy mit einer Patenschaft.

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Wir setzen uns auch für verwahrloste und leidende Tiere in entfernten Teilen Europas ein. Dort helfen wir bei Kastrationsaktionen und Versorgung von Straßentieren, beim Ausbau von Tierheimen oder bei der Vermittlung von ausgesetzten Tieren. Mit Ihrer Hilfe können wir dringend benötigte medizinische Geräte erwerben, ermöglichen Straßentieren ein neues Zuhause und kümmern uns um verletzte Streuner.

Straßenhund schleppt eine Mülltüte im Maul

Seit dem Jahr 2000 setzt sich der Deutsche Tierschutzbund für die Straßentiere in Odessa/Ukraine ein. Im Jahr 2005 eröffneten wir ein Tierschutzzentrum, das fortan v.a. Straßenhunde aufnahm, die geimpft, kastriert und gegen Parasiten behandelt anschließend wieder freigelassen wurden. Verletzte und kranke Tiere wurden ebenso versorgt.

Hund hat seine Vorderbeine auf dem Schoß eines Tierpflegers in Odessa. Hund schaut in die Kamera, der Tierpfleger schaut den Hund an.

Im Lissi Lüdemann-Haus werden hilfsbedürftige und problematische Hunde therapiert, um sie später an erfahrene Halter zu vermitteln. Hinzu werden hier auch Mitarbeiter von anderen Tierschutzvereinen im Umgang mit problematischen Hunden geschult, um diesen in den Tierheimen eine Chance zu geben. 

Tierpflegerin_mit_Hund_Hundearbeit in Weidefeld

Das Zentrum ist Auffangstation für beschlagnahmte oder in Not geratene Haustiere. Insbesondere für Exoten, wie Papageien oder Schlangen kann Weidefeld einen artgerechten Platz bieten, da die meisten Tierheime mit Exoten überfordert sind. 

Tierpflegerin füttert die Waschbären in Weidefeld

Der Sonnenhof ist eine echte Rettungsinsel für ältere Hunde, die in vielen Tierheimen kaum eine Chance auf Vermittlung haben und hier unter dem Motto „Senioren für Senioren“ weitervermittelt werden können.

In der 2021 eröffneten Welpen-Auffangstation werden gerettete Jungtiere aus illegalen Welpentransporten aufgenommen. Hier stehen eine getrennte Quarantänestation und eigene Hundehäuser für die Welpen bereit.

Es sonnt sich vor einer kleinen Holz-Hundehütte ein sitzender Hund

Balou wurde 1998 mit zwei Jahren aus einem völlig heruntergekommenen Tierpark gerettet und lebt seit 2019 im Tierschutzzentrum Weidefeld. Sein Markenzeichen ist die „Buddhasitzposition“ – so lässt er es ruhig angehen und es scheint, als wäre er mit sich und der Welt im Reinen.

Kragenbär Balou sitzt in einem Teich und schaut in die Kamera.

Mascha war 16 Jahre alt als wir sie 2008 gemeinsam mit ihrer Schwester Ronja aus einer unzumutbaren Haltung in einem thüringischen Tierpark übernehmen konnten. Besonders mag sie es, Leckereien zu finden, die die Tierpfleger*innen für sie verstecken.

Braunbär Mascha schwimmt im Teich und schaut in die Kamera.

Maya war ungefähr 18 Jahre alt als wir sie 2012 gemeinsam mit der International Bear Federation aus einer katastrophalen Haltung in Litauen retten konnten. Nach dem Umzug aus dem Anholter Bärenwald, lebt sie nun mit ihren Artgenossen im Tierschutzzentrum Weidefeld. 

Braunbär Maya steht vor einem Betonrohr, das als Bärenunterschlupf dient.

Serenus wurde 1999 geboren, kurz nachdem seine Mutter aus einem völlig heruntergekommenen Tierpark gerettet wurde. Seit 2019 lebt er nun im Tierschutzzentrum Weidefeld und genießt das artgerechte Bärengehege. 

Kragenbär Serenus sitzt auf einem Holzstamm in seinem Gehege in Weidefeld.

Jahrelang lebte sie eingezwängt in einem kleinen Transportkäfig in einem Privatzoo in der Ostukraine bis sie 2020 beschlagnahmt werden konnte. Seit 2022 lebt sie nun im Tierschutzzentrum Weidefeld und kann endlich ihr Leben mit Artgenossen genießen. 

Kragenbär Malvina kommt aus einem Gebäude und schaut in die Kamera.

Linus entkam nur knapp dem Tod im Schlachthof. Nachdem er sein Dasein lange Zeit in einem bayerischen Tierpark fristen musste, konnten wir ihn im Jahr 2002 in letzter Sekunde vor dem Schlachter retten und ins Tierschutzzentrum Weidefeld bringen.

Tarpanwallach Linus steht auf einer Weide in Weidefeld und schaut in die Kamera.

Bella übernahmen wir aus einer schlechten Haltung in einem bayerischen Tierpark und lebt seit 2002 im Tierschutzzentrum Weidefeld. Bella ist die Leitstute unserer kleinen Herde und lässt sich gerne streicheln und aus der Hand füttern. 

Stute Bella steht auf ihrer Weide in Weidefeld und schaut in die Kamera.

Kaltblutstute Zarina kam mit ihrer Mutter Zara 2022 zu uns in Tierschutzzentrum Weidefeld. Sie lebt mit dem Arabermix Sam nun in unserer großzügigen Offenstallhaltung fühlt sich dort sehr wohl.

Kaltblutstute Zarina steht auf einer Spätsommerwiese

Die Grüne Meerkatze Lee wurde in Deutschland als Einzeltier in einer Bar gehalten. 2011 konnten wir sie aus den tierschutzwidrigen Umständen retten und seit dem lebt sie zusammen mit Chico im Affenhaus des Tierschutzzentrums Weidefeld.

Grüne Meerkatze Lee sitzt auf einem Baumstamm in seinem Gehege und schaut in die Kamera.

Rhesusaffe Tommy wurden aus einer Privathaltung beschlagnahmt und zog 2020 zu uns ins Tierschutzzentrum Weidefeld. Zu Beginn zeigte er sich sehr aggressiv und hochgradig verhaltensgestört. Durch die Kastration verbesserte sich sein Verhalten aber schon bemerkbar.

Rhesusaffe Tommy, Patentier in unserem Tierschutzzentrum Weidefeld, klettert über Äste

Rhesusaffe Charly und sein Vater Tommy wurden aus einer Privathaltung beschlagnahmt und kamen ins Tierschutzzentrum Weidefeld. Beide Affen waren zu Beginn sehr agressiv und verhaltensgestört, was sich nach einer Kastration aber besserte. 

Rhesusaffe Charly sitzt in seinem Gehege in der Sonne und futtert Erdnüsse.

Kongo-Graupapagei Adele kam gemeinsam mit Kongo-Graupapagei Helene ins Tierschutzzentrum Weidefeld. Adele ist die Zutraulichere von Beiden. Sie hilft den Pfleger*innen beim Füttern und würde am Liebsten während der gesamten Reinigungsarbeiten auf der Schulter sitzen.

Nahaufnahme vom Kopf der Graupapageiendame Adele

Der Rote Ara Scotty kam 2018 ins Tierschutzzentrum Weidefeld und wurde schnell auf die beiden Ara-Damen Talia und Hera aufmerksam. Entsprechend gut funktionierte auch die Zusammenführung der Tiere, sodass sie nun eine glückliche Ara-Gruppe sind.

Der rote Ara Scotty sitzt auf einem Ast in seinem Gehege und schaut zur Seite.

Papagei Marie (geb. 1996) ist ein Abgabetier, das uns übergeben wurde, da seine ursprünglichen Besitzer ins Ausland auswanderten. Seit 2004 lebt unsere Blaustirnamazone in Weidefeld. Marie ist übrigens eigentlich ein Hahn und lebt im Papageienhaus in einer Voliere.

Nahaufnahme von Amazone Marie, die von links ins Bild kommt.

Eddy ist einer von drei Pfauenbrüdern, die freilaufend auf einem Friedhof gefunden wurden. Da kein Halter ausfindig gemacht werden konnte, lebt er nun mit seinen Brüdern im Tierschutzzentrum Weidefeld und läuft auf dem Gelände frei herum. 

Pfau Eddy schaut in die Kamera und schlägt ein Rad

Miss Marple wurde von Tierschützern als verwaister Frischling per Hand aufgezogen und kam mit 10 Monaten ins Tierschutzzentrum Weidefeld. Da die Wildschweindame sehr zutraulich ist und sich gerne streicheln lässt, kann sie nicht mehr ausgewildert werden.

Wildschwein Miss Marple steht vor ihrer Suhle

Wildschwein Simbo wurde mit etwa 6 Wochen einsam auf einem Feld aufgefunden und im Tierschutzzentrum Weidefeld als Flaschenkind aufgepäppelt. Da er von Anfang an sehr menschenbezogen war, konnte er nicht mehr ausgewildert werden und lebt nun in der bestehenden Rotte. 

Wildschwein Simbo schaut neugierig unter dem Gatter hervor.

Ziegenbock Clyde wurde mit seiner Mutter Bonnie von einem Wanderhirten zurückgelassen und kam über den Tierschutzverein Cuxhaven ins Tierschutzzentrum Weidefeld. Dort lebt er mit seinen Artgenossen auf einer weitläufigen Wiese mit geräumigen Unterkunft. 

Ziegenbock Clyde auf einer Wiese im Tierschutzzentrum Weidefeld

Waschbärweibchen Mia wurde von Tierschützern als verwaistes Jungtier gefunden. Mia wurde aufgepäppelt und kam über ein Tierheim zu uns ins Tierschutzzentrum Weidefeld. Nach kurzer Eingewöhnungszeit freundete sie sich schnell mit der gleichaltrigen Waschbärin Ronja und dem ältesten Waschbären Tobi an.

Waschbärendame Mia schaut aus einem Kasten heraus, der als Unterschlupf dient.

Ronja wurde wie auch Mia als verwaistes Jungtier gefunden und kam über ein Tierheim ins Tierschutzzentrum Weidefeld. Ronja ist die unangefochtene Anführererin der kleinen Waschbärengruppe und gibt den Ton an. Mit sichtlichem Vergnügen überfallen sie gemeinschaftlich unsere Tierpfleger* innen während der täglichen Fütterung.

Waschbär Mia läuft über einen Ast auf die Kamera zu. Sie ist umgeben von grünen Blättern.

Aslan, der hübsche Staffordshire-Mix, wurde 2013 geboren und kam wegen aggressiven Verhalten ins Tierheim. Seit 2019 bekommt er nun im Tierschutzzentrum Weidefeld die Aufmerksamkeit, die er braucht, um sich wieder zu resozialisieren. 

Reha-Hund Aslan schaut von unten hoch in die Kamera.

Schnappschildkröte Morla kam als Fundtier über das Tierheim Rendsburg ins Tierschutzzentrum Weidefeld. Dort lebt sie artgerecht in einem Gehege mit großer Teichanlage. Sie hat ein ruhiges und neugieriges Wesen und freut sich über jedes Leckerli, mit dem ihre Tierpfleger*innen sie verwöhnen.

Schnappschildkröte Morla läuft über eine Wiese im Tierschutzzentrum Weidefeld.

Queeny, das Minipig kam 2022 zu uns ins Tierschutzzentrum Weidefeld und konnte sich schnell in unsere Hängebauch-Minipig-Schweinegruppe integrieren. Die Schweinedame ist sehr menschenbezogen, manchmal auch ein wenig frech und vor allem sehr mobil und sportlich.

Schweinedame Queeny auf Erkundungstour über das Gelände.

Ziege Dreibein lebt seit dem Spätsommer 2023 im Tierschutzzentrum Weidefeld. Ihr fehlt – wie ihr Name verrät – das rechte Hinterbein. Das Handicap schränkt sie aber nicht ein. Sie bewegt sich geschickt und sicher auf ihren drei Beinen.

Die dreibeinige Ziege mit dem Namen Dreibein steht auf der Wiese und schaut neugierig in die Kamera.

Mischling Finn wurde 2018 in der Türkei geboren und ist sehr ängstlich. In seinem ersten Zuhause in Deutschland ist Finn leider die Nachbarn angegangen. Daraufhin kam er in ein Tierheim und von dort zu uns ins Tierschutzzentrum Weidefeld, wo wir uns liebevoll um ihn kümmern.

Patenhund Finn sitzt in seinem Gehege.

Die Strahlenschildkröte Spencer lebt seit Anfang 2025 bei uns im Tierschutzzentrum Weidefeld. Strahlenschildkröten, die zu den Riesenschildkröten zählen, sind eine streng geschützte Art.

Seitenansicht der Riesenschildkröte Spencer

Mit einer Patenschaft für Igel helfen Sie dabei die tiergerechte Pflege von der Aufnahme bis zur Auswilderung zu ermöglichen. 

Ein Braunbrustigel auf einer blühenden Gartenwiese

Mit einer Patenschaft für Hühner helfen Sie dabei, dass ehemalige Käfigtiere
wieder in Freiheit leben können. 

Drei braune Hühner auf einer grünen Wiese. Das mittlere Huhn ist fokussiert und läuft auf die Kamera zu.

Myhasyk und Luba wurden aus leidvoller Gefangenschaft gerettet. In Weidefeld haben sie ein neues Leben gefunden – voller Vertrauen, Freiheit und Fürsorge. Hier dürfen sie einfach Bär sein – gemeinsam, sicher und endlich glücklich.

Atary sollte nach dem Tod seiner Halterin an eine dubiose Zuchteinrichtung vermittelt werden. Zum Glück haben wir uns eingeschaltet und ihn in Weidefeld unterbringen können.

Savannahkater Atary putzt sich
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Minipig Queeny bei einem Spaziergang auf der Wiese
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Porträt von Heike Beressem, die vor dem Logo des Deutschen Tierschutzbundes steht.
Heike Berreßem Fördererkommunikation