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Patentiere Exotische Tierarten
Exotische Tiere im Wohnzimmer – für viele klingt das nach Abenteuer und Individualität. Doch hinter dieser Faszination steckt eine Realität, die oft übersehen wird: Wildkatzen, Reptilien oder Affen sind keine Haustiere. Sie bringen komplexe Bedürfnisse mit, die in einer Wohnung oder einem Garten niemals erfüllt werden können. Platz, Klima, Sozialkontakte, artgerechte Ernährung – all das lässt sich privat kaum sicherstellen. Die Folge sind gestresste Tiere, gefährliche Situationen und nicht selten ein trauriges Ende in Auffangstationen.
Aus Tierschutzsicht ist klar: Exoten gehören nicht in Privathände. In unserem Tierschutzzentrum Weidefeld geben wir diesen Tieren eine zweite Chance – artgerecht, sicher und mit Respekt vor ihrer Natur. Mit einer Patenschaft helfen Sie uns, ein Zeichen gegen die problematische Haltung exotischer Arten zu setzen und den betroffenen Tieren ein besseres Leben zu ermöglichen.
Patentiere Unsere Wildkatze
Wild- und Hybridkatzen wie Savannahs oder Servale wirken auf den ersten Blick elegant und faszinierend – doch ihre Haltung ist alles andere als unkompliziert. Diese Tiere besitzen einen hohen Bewegungsdrang, spezielle Ernährungsbedürfnisse und ein ausgeprägtes Revierverhalten. Viele Halter*innen unterschätzen diese Ansprüche, was oft zu Überforderung führt. Die Folge: Immer mehr dieser Katzen landen in Auffangstationen, weil sie in normalen Haushalten nicht artgerecht leben können. In unserem Tierschutzzentrum Weidefeld haben wir deshalb eine eigene Station für Wild- und Hybridkatzen geschaffen. Hier finden sie ein sicheres Umfeld, das ihren Bedürfnissen gerecht wird. Mit einer Patenschaft können Sie dazu beitragen, diesen besonderen Tieren ein besseres Leben zu ermöglichen.
Unser Savannahkater Atary stellt sich Ihnen hier näher vor:
Atary Savannah

Atary ist ein F2-Savannahkater – die zweite Generation aus der Verpaarung eines Servals (afrikanische Wildkatze) mit einer Hauskatze. Bis zur vierten Generation gelten diese Tiere rechtlich als Wildkatzen und dürfen nicht wie normale Hauskatzen gehalten werden. Ihre Ansprüche ähneln denen im Zoo, weshalb die Haltung in Privathaushalten problematisch ist. In einigen Bundesländern ist sie sogar verboten.
Aus Tierschutzsicht lehnen wir die Zucht von Hybridkatzen klar ab: Die Paarung birgt erhebliche Risiken für die Kätzin, die durch die Größe des Katers schwer verletzt oder sogar getötet werden kann. Zudem sind Kaiserschnitte fast immer nötig, da die Welpen zu groß für eine natürliche Geburt sind.
Atary wurde 2018 geboren und zunächst an eine ältere Dame verkauft, die seine Bedürfnisse unterschätzte. Nach ihrem Tod kam er ins Tierheim, das ihn nicht artgerecht unterbringen konnte. Als Züchter Interesse zeigten, übernahmen wir Atary und brachten ihn am 31.07.2025 ins Tierschutzzentrum Weidefeld. Derzeit lebt er in einer provisorischen Anlage mit Innen- und Außenbereich. Für 2026 planen wir eine große, naturnahe Voliere, in der er sich verstecken und nachts frei bewegen kann. Mit einer Patenschaft können Sie Atary auf diesem Weg begleiten.
Unterstützen Sie den Bau des Geheges mit einer Patenschaft für Atary.
Patentiere Unsere Schildkröten Morla und Spencer
Reptilien üben auf viele Menschen eine große Faszination aus. Allerdings können die Exoten in Privathaushalten oft nicht artgerecht gehalten werden. Die Tiere werden daher häufig abgegeben, wenn die Besitzer*innen die Ansprüche nicht bewältigen können. Das stellt Tierheime und Auffangstationen vor große Herausvorderungen. Um sie zu unterstützen, haben wir 2016 eine Reptilienstation in unserem Tierschutzzentrum Weidefeld eröffnet. In Weidefeld treffen die Besucher auf zahlreiche Reptilienarten, die hier alle artgerecht untergebracht werden konnten. Und das beste - Sie können die Tiere mit einer Patenschaft unterstützen.
Die beiden Reptilien-Patentiere stellen sich Ihnen hier noch einzeln näher vor:
Morla Schnappschildkröte

Morla kam 2021 als Fundtier zu uns in die Reptilienstation des Tierschutzzentrums Weidefeld an der Ostsee.
Schildkröten werden jedes Jahr tausendfach ausgesetzt. Das ist ein großes Problem, denn Tierheime und Auffangstationen sind vor allem für die Haltung großer, potenziell für den Menschen gefährlicher Arten wie die Schnappschildkröte nicht ausgelegt. Daher vermitteln sie diese, sofern möglich, an fachkundige und spezialisierte Auffangstationen wie unser Tierschutzzentrum Weidefeld.
Auch Morla durfte nach einwöchiger Quarantäne in einen großzügigen, Schnappschildkröten-sicheren Teich umziehen. Die Schildkrötendame ist rund 35 Zentimeter lang und wog bei Ankunft etwa achteinhalb Kilogramm - damit ist sie noch nicht ganz ausgewachsen. Schnappschildkröten können bis zu 45 Zentimeter lang und bis zu 16 Kilogramm schwer werden. Morlas genaues Alter ist unbekannt.
Die Schildkröte macht ihrer Spezies nicht unbedingt Ehre, denn wirklich geschnappt hat sie noch nie, seit sie in Weidefeld angekommen ist. Vielmehr ist sie ein ruhiges und neugieriges Tier, erkundet gerne den Uferbereich ihres Teiches und freut sich über jedes Leckerli, mit dem ihre Tierpfleger*innen sie verwöhnen. Dass die ihr schmecken, sieht man daran, dass Morla seit ihrer Ankunft bei uns bereits drei Kilogramm zugelegt hat. Eine stattliche Gewichtszunahme, vor allem wenn man bedenkt, dass die sympathische Schildkrötendame die Wintermonate schlafend verbringt.
Unterstützen Sie unsere Morla mit einer Patenschaft.
Spencer Riesenschildkröte

Spencer - die beeindruckende Strahlenschildkröte - lebt seit Anfang 2025 bei uns im Tierschutzzentrum Weidefeld. Strahlenschildkröten, die zu den Riesenschildkröten zählen, sind eine streng geschützte Art. Spencer stammt aus einer behördlichen Wegnahme in Süddeutschland, die bereits 2020 stattfand. Die Hintergründe seiner Haltung kennen wir allerdings nicht und wir wissen auch nicht, wie alt er ist.
Die Riesenschildkröte kam nach der Wegnahme zunächst bei einem unserer Mitgliedsvereine unter. Eine Weitervermittlung von dort war aber von Anfang an so gut wie ausgeschlossen, da Spencer das für Landschildkröten hoch ansteckende und gefährliche Herpes-Virus in sich trägt. Spencer kann also nicht in gesunde Bestände weitervermittelt werden. Wir haben ihn deshalb zu uns nach Weidefeld übernommen, wo er nun zusammen mit den beiden Pantherschildkröten Elvis und Lulu in einer Gruppe lebt. Die beide wurden ebenfalls herpes-positiv getestet. Natürlich werden wir auch weiterhin versuchen, die Tiere in ein schönes neues Zuhause zu vermitteln, die Chancen dafür stehen aber leider schlecht.
Strahlenschildkröten stammen ursprünglich aus Madagaskar. Da es dort ganzjährig sehr warm ist, halten die Tiere in menschlicher Obhut keine Winterstarre, wie man das von den Europäischen Landschildkröten kennt. Spencer muss deshalb ganzjährig versorgt werden. Im Sommer soll er mit Elvis und Lulu in ein neues Gewächshaus mit angeschlossener Außenanalage umziehen.
Spencer freut sich, wenn Sie ihn mit einer Patenschaft unterstützen.
Patentiere Unsere Affen Charly, Lee und Tommy
Die Affen im Tierschutzzentrum Weidefeld stammen zum großen Teil aus schlechter Privathaltung, wo sie unter nicht artgerechten Bedingungen gelebt haben. Affen gehören zu den faszinierendsten Tierarten überhaupt. Ihre Intelligenz, ihr Sozialverhalten und ihre enorme Anpassungsfähigkeit machen sie für viele Menschen besonders interessant. Doch genau diese Eigenschaften führen oft dazu, dass Affen als „exotische Haustiere“ begehrt sind – mit fatalen Folgen. Die Haltung von Primaten in Privathaushalten ist nicht nur extrem anspruchsvoll, sondern auch aus Tierschutzsicht höchst problematisch. Affen brauchen komplexe Sozialstrukturen, viel Platz und spezielle Ernährung. Werden diese Bedürfnisse nicht erfüllt, leiden die Tiere massiv. Viele werden deshalb nach kurzer Zeit abgegeben, was Tierheime und Auffangstationen vor große Herausforderungen stellt. In unserem Tierschutzzentrum Weidefeld bieten wir geretteten Affen ein artgerechtes Zuhause, in dem sie sich sicher und wohl fühlen können. Mit einer Patenschaft helfen Sie uns, diesen besonderen Tieren eine Zukunft zu geben.
Unsere drei Affen-Patentiere stellen sich Ihnen hier noch einzeln näher vor:
Charly Rhesusaffe

Rhesusaffe Charly wurde im Jahr 2010 geboren und hat schon einiges hinter sich. Bei uns im Tierschutzzentrum Weidefeld kann er endlich zur Ruhe kommen.
Als Charly und sein Vater Tommy im Juli 2020 nach einem Zwischenstopp beim Tierhilfeverein Kellerranch e. V. bei uns einzogen, waren beide Tiere sehr aggressiv und hochgradig verhaltensgestört. Kein Wunder – die Rhesusaffen wurden aus katastrophalen Zuständen in einer Privathaltung beschlagnahmt.
Unbekannte Menschen werden von Charly und Tommy mit einem richtigen Affentheater empfangen: Dann klettern die beiden wild an den Gittern entlang, schreien und trommeln gegen die Bleche, die am unteren Ende der Gitter befestigt sind. Doch seit ihrer Kastration sind sie deutlich ruhiger und freuen sich über das Spielzeug, das unsere Pfleger*innen für die beiden basteln.
Manchmal zeigt Charly in Stresssituationen noch Verhaltensstörungen und reißt sich selbst die Haare aus. Unsere Pfleger*innen versorgen ihn mit viel Liebe und Erfahrung. Das hilft: Ab und zu pflegen sich Charly und Tommy sogar gegenseitig geduldig das Fell. Ein eindeutiges Zeichen für Entspannung und Vertrauen!
Unterstützen Sie unseren Rhesuaffen Charly mit einer Patenschaft.
Lee Grüne Meerkatze

Unsere Grüne Meerkatze Lee hat einen unfassbaren Leidensweg hinter sich. Wie alt sie ist, wissen wir nicht. Wir vermuten aber, dass sie 1996 auf die Welt kam. Lee wurde jahrelang als Einzeltier in einer Bar gehalten – für ein so bewegungsfreudiges und soziales Tier ein unhaltbarer Zustand! Zudem wurde Lee völlig falsch ernährt und musste tagein, tagaus Zigarettenqualm, laute Musik und oftmals betrunkene Gäste ertragen.
Kein Wunder also, dass Lee schwere Verhaltensstörungen zeigte, als sie im Jahr 2012 über Umwege bei einer niederländischen Tierschutzorganisation eintraf: Sie hatte ihren Schwanz so sehr verstümmelt, dass ein Knochen frei lag und sie operiert werden musste. Da die Organisation Lee nicht dauerhaft aufnehmen konnte, kam sie im Spätherbst 2012 zu uns ins Tierschutzzentrum Weidefeld.
Lee hat sich ganz schnell bei uns eingewöhnt. In unserem primatengerechten Affenhaus bewohnt sie zusammen mit Artgenosse Chico einen der vier großzügigen Innenbereiche. Wenn es warm ist, sitzt Lee gern im angeschlossenen Außengehege und lässt sich die Sonne auf den Pelz scheinen. Endlich kann sie sich von all den unsäglichen Strapazen erholen!
Aber das Wichtigste ist: Im Tierschutzzentrum Weidefeld ist Lee nicht allein. Denn Grüne Meerkatzen brauchen unbedingt Nähe zu ihren Artgenossen. Lee und Chico sind tagaktiv und wir können die beiden regelmäßig bei der gegenseitigen Fellpflege beobachten – das zeugt von großem Vertrauen zwischen den Tieren und stärkt ihre Bindung.
Lee freut sich, wenn Sie sie mit einer Patenschaft unterstützen.
Tommy Rhesusaffe

Rhesusaffe Tommy wurde 2005 geboren und hat schon einiges hinter sich. Bei uns im Tierschutzzentrum Weidefeld kann er endlich zur Ruhe kommen.
Als Tommy und sein Sohn Charly im Juli 2020 nach einem Zwischenstopp beim Tierhilfeverein Kellerranch e. V. bei uns einzogen, waren beide Tiere sehr aggressiv und hochgradig verhaltensgestört. Kein Wunder – die Rhesusaffen wurden aus katastrophalen Zuständen in einer Privathaltung beschlagnahmt.
Ein Grund für dieses Verhalten waren auch die schrecklichen Schmerzen, die Tommy aushalten musste: Sieben seiner Zähne waren stark entzündet und mussten gezogen werden.
Unbekannte Menschen werden von Tommy und Charly mit einem richtigen Affentheater empfangen: Dann klettern die beiden wild an den Gittern entlang, schreien und trommeln gegen die Bleche, die am unteren Ende der Gitter befestigt sind. Doch seit ihrer Kastration sind sie deutlich ruhiger und freuen sich über das Spielzeug, das unsere Pfleger*innen für die beiden basteln.
Unsere Pfleger*innen versorgen ihn mit viel Liebe und Erfahrung. Das hilft: Ab und zu pflegen sich Tommy und Charly sogar gegenseitig geduldig das Fell. Ein eindeutiges Zeichen für Entspannung und Vertrauen!
Unterstützen Sie unseren Rhesusaffen Tommy mit einer Patenschaft.
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