Karneval

Hund in einem Kürbis-Kostüm auf der Straße.
Solche Kostüme für Hunde sind nicht tiergerecht: Bitte verzichten Sie darauf Ihr Tier zu verkleiden!

In ganz Deutschland feiern Jecken die fünfte Jahreszeit leider viel zu oft in Begleitung ihrer Tiere. Menschenmengen machen vielen Hunden Angst und bedeuten puren Stress. Auch Wurfgeschosse und herumliegende Glassplitter können zu Verletzungen führen. Bitte nehmen Sie Ihre Vierbeiner daher nicht mit zu Umzügen oder Sitzungen.

Noch immer werden zahlreiche Pferde unter extremen Gefahren und hohem Stress bei Karnevalsumzügen eingesetzt und gezwungen, oft stundenlang auf Asphalt zu gehen. In unnatürlichem Tempo sowie bei lauter Musik und Gegröle werden die Tiere körperlich und nervlich stark strapaziert. Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist das Risiko, dass Pferde nervös werden und auf den oft engen Wegen die Jecken am Straßenrand verletzen. Grundsätzlich haben Tiere in einem Karnevalsumzug nichts verloren.
 
Ob Biene Maja oder Pirat, für beinahe jede Jeckenverkleidung gibt es auch ein passendes Kostüm für Vierbeiner. Vor allem das Angebot an Hundekostümen ist in den letzen Jahren enorm gestiegen. Dabei wird vergessen, dass diese Verkleidungen nicht tiergerecht sind. Sie verwirren die Tiere und schränken zudem ihre Bewegungsfreiheit ein. Ein Kostüm kann den Wärmehaushalt des Hundes negativ beeinflussen oder zu Verletzungen führen, etwa wenn die Haut zum Beispiel wund gerieben wird. Auch besteht die Gefahr für den Hund, mit dem Kostüm oder mit einem Accessoire hängen zu bleiben und sich im schlimmsten Fall zu strangulieren. Bitte verzichten Sie darauf, Ihr Tier zu verkleiden.