Stoppt Tiertransporte

Unsägliches Tierleid - langer Todesweg ins Ausland

Ein Kampagnenmotiv mit einem Rinderauge und dem Slogan "Mein Weg in den Tod ist die Hölle".

Die deutsche Landwirtschaft konzentriert sich immer stärker auf den Export - das hat Folgen, insbesondere für die betroffenen Tiere. Tiertransporte in Drittländer, also Länder außerhalb der EU, steigen kontinuierlich an. Die Bedingungen für die Tiere auf diesen Transporten sind oft katastrophal.

4 Millionen Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen werden jedes Jahr von der EU in Drittländer transportiert, viele von ihnen nur, um sie am Zielort zu schlachten. Auf ihrem tagelangen Weg leiden die Tiere oft in engen, dunklen und verdreckten Transportern. Regelmäßig kommt es dabei zu Verletzungen oder sogar zum Tod der Tiere. Verstöße gegen die ohnehin aus Tierschutzsicht nicht ausreichenden gesetzlichen Vorgaben sind an der Tagesordnung. Oft gelangen sie in Länder, in denen Tierschutz keinerlei Rolle spielt und werden dort meist grausam getötet. Das hat kein Tier verdient!

Sie können helfen!

Unterstützen Sie unseren Kampf gegen die schrecklichen Bedingungen bei Tiertransporten.

Mit Ihrer Spende helfen Sie uns dabei, Druck aufzubauen und das Leid der Tiere zu verringern!

Tierliebe fängt beim Essen an - mit einer veganen oder vegetarischen Ernährung.

Auch mit ihrem täglichen Konsumverhalten können Sie sich für Tiere stark machen. Denn Tierschutz fängt in unserem Alltag und insbesondere auf unseren Tellern an. Achten Sie auf die Herkunft von Fleisch, Milch, Eiern und Co. – gerade hinter den billigen Produkten steckt oft immenses Tierleid.

Lassen Sie sich von der Pflanzenvielfalt inspirieren und schnuppern Sie in die Gemüseküche hinein. Der größte Schritt in Richtung Tierschutz ist die vegane Ernährung. Und dabei gilt: Jede Mahlzeit zählt. 

Wir machen uns stark gegen Tiertransporte

Seit mehr als 25 Jahren kämpft der Deutsche Tierschutzbund für ein Ende der Tiertransporte. Auch gemeinsam mit unserer europäischen Dachorganisation Eurogroup for Animals haben wir uns immer wieder dafür eingesetzt, Langzeittransporte zu minimieren und die gesetzlichen Vorgaben zu verschärfen. Einige Meilensteine unseres Kampfes finden Sie hier in Bildern:

Im Rahmen der Kampagne #StopTheTrucks haben wir mehr als 69.000 Stimmen erhalten. Gemeinsam mit unserer Dachorganisation Eurogroup for Animals konnten wir dann insgesamt 1 Million Unterschriften am 21. September 2017 an den EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit übergeben. © François de Ribaucourt

2014 haben wir LKW mit unserem Kampagnen-Motiv „Mein Weg in den Tod ist die Hölle" bekleben lassen, die damit quer durch Deutschland fahren, um auf das millionenfache Leid aufmerksam zu machen.

2012 haben wir die Initiative "8hours" unterstützt, mit der eine Begrenzung der Tiertransportdauer innerhalb der EU auf acht Stunden gefordert wurde. 1,1 Millionen Stimmen kamen bei der Petition "8hours" zusammen und konnten an den EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherpolitik übergeben werden.

2005 hat der damalige Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Wolfgang Apel, mit Filmemacher Manfred Karremann und einem ZDF-Team die unzumutbaren Zustände bei Rinder-Transporten in den Libanon dokumentiert. Drei Monate nach der Ausstrahlung des Beitrages wurden die EU-Subventionszahlungen für Schlachtrinder endlich eingestellt.

Unter dem Motto „Zeichen setzen“ fordert der Deutsche Tierschutzbund am 1. Juli 2000 zusammen mit anderen europäischen Tierschutzorganisationen auf einer Kundgebung entlang der Autobahn A 8 das Ende der Langstrecken-Tiertransporte. Der 1. Juli wird fortan zum europaweiten Aktionstag gegen Tiertransporte erklärt. © Jens Wolters

Im April 1995 finden sich Tierschützer aus ganz Europa gemeinsam mit demDeutschen Tierschutzbund zu einer zentralen Kundgebung in Brüssel zusammen und fordern den Stopp qualvoller Langstrecken-Tiertransporte. Hier schleppt Wolfgang Apel, damaliger Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, einen Karton mit Protest-Unterschriften - insgesamt 4 Millionen Unterschriften von EU-Bürgern konnten an die Vertretung der BRD in Europa übergeben werden.