Jedes Jahr fallen der Jagd auf den Färöer Inseln im Nordatlantik mehrere hundert Tiere zum Opfer - vor allem Grindwale, Atlantische Weißseitendelfine, Entenwale und Große Tümmler. Bei der als „Grindadráp" bezeichneten Jagd werden ganze Familienverbände von Walen mit Motorbooten in Buchten getrieben. Dort erwarten sie schon eine Vielzahl von jungen Männern, die den Tieren stumpfe Metallhaken in die Blaslöcher treiben und sie auf den Strand ziehen. Mit scharfen Messern werden die Wirbelsäule und die Hauptarterien durchtrennt, so dass die Tiere verbluten.