Startseite « Kampagnen und Aktionen « Aktionen gegen Tierversuche « Versuchsaffen-Importe 
Logo: Deutscher Tierschutzbund e.V. Schriftzug: Deutscher Tierschutzbund e.V.
SpendenSitemapFAQ
Startseite
Aktuelles und Presse
Aktiv werden
Themen
Kampagnen und Aktionen
Aktionstage
Aktionen für Tiere in der Landwirtschaft
Aktionen für Heimtiere
Aktionen für Wildtiere
Aktionen gegen Tierversuche
Aktionen zum Tierschutz im Ausland
Tierschutz-Klagerecht
Deutscher Tierschutzpreis
Publikationen
Wir über uns
Kontakt

Akademie für Tierschutz
Tier-, Natur- und Jugendzentrum Weidefeld
Jugendportal
Kinderportal
Deutsches Haustierregister

   Newsletter

 
 
 

Kampagnen und Aktionen

Gegen Versuchsaffen-Zucht auf Mauritius

 
 


© BUAV

Bevor Affen im Tierversuch eingesetzt werden, haben sie häufig schon einen langen, leidvollen Weg hinter sich. Etwa die Hälfte der in Deutschland verwendeten Affen wurde importiert - vor allem aus Zuchtstationen auf Mauritius, aber auch aus China oder Vietnam.
 
Auf der Insel Mauritius im Indischen Ozean werden von den Touristen unbemerkt Affen in Fallen gefangen. Bei ihren panischen Versuchen sich zu befreien, verletzen sich die Tiere häufig schwer. Die Tierfänger verfrachten die Affen in Verschläge, bevor sie in Zuchtzentren der Insel gebracht werden. In überfüllten Käfigen erfüllen sie dort vor allem einen Zweck: Nachkommen produzieren. Die letzte Station für die wild gefangenen Affen oder ihre Nachkommen sind Versuchslabore rund um den Erdball, in denen sie schließlich nach vielen Versuchen sterben müssen.
 
Im September 2011 wurde bekannt, dass die Zuchtfirma Noveprim Ltd. tausende vollkommen gesunde Affen töten will, weil sich das Unternehmen verkleinert und nicht mehr so viele Tiere für Labore benötigt werden. Der Deutsche Tierschutzbund hat auf das Schärfste bei dem Premierminister von Mauritius und der Botschafterin von Mauritius in Deutschland protestiert.
 
 

Video-Dokumentation



W. Apel vor einer Affenfalle: Wenn die angefütterten Affen sich sicher wähnen, klappt sie zu.
© M. Karremann

Der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Wolfgang Apel, begleitete 2006 den Dokumentarfilmer Manfred Karremann auf Mauritius, wo sie das Schicksal der Affen mit der Kamera festhielten. Der ausführliche Bericht wurde im ZDF in der Reihe „37 Grad" ausgestrahlt. Erschütterndes aktuelles Filmmaterial unserer englischen Partnerorganisation BUAV (British Union for the Abolition of Vivisection) zeigt, dass das Leiden der Tiere weiter geht.



BUAV-Reportage: Das grausame Geschäft mit Affen




Wilde Affen sind aufgrund des Artenschutzrechts streng geschützt. Mauritius ist jedoch eine der wenigen Länder, in denen es noch erlaubt ist, Affen aus der Wildnis zu fangen. Die Affen gelten als Schädlinge, da sie sich von Zuckerrohr ernähren. Versuchsaffen werden gut bezahlt und der Handel ist daher ein lukratives Geschäft: In der EU werden für einen Affen rund 2.600 Euro gezahlt. Rund 10.000 Affen werden jährlich exportiert.

 
 


© M. Karremann

Deutschland ist auch an diesem Geschäft beteiligt. Zwischen 2000 und 2009 hat Deutschland 194 wild gefangene Affen und 2.927 direkte Nachkommen von Wildfängen zu Versuchszwecken von Mauritius importiert. Diese sterben dann bei Giftigkeitstests für Medikamente oder Impfstoffe und für die Grundlagenforschung.
 
Der Deutsche Tierschutzbund setzt sich dafür ein, dass Versuche an Affen verboten werden. Doch ein offizielles gesetzliches Verbot ist nicht in Sicht. Auch der Import von wild gefangenen Tieren wird in absehbarer Zukunft offiziell nicht verboten sein, so sieht es zumindest die neue EU-Tierversuchsrichtlinie vor. Der Deutsche Tierschutzbund wird jedoch nicht nachgeben und immer wieder auf die Missstände aufmerksam machen.
 
 
  Mehr zu diesem Thema:
Kampagne: Affenversuche sind armselig
Versuche an Primaten
EU-Versuchstierrichtlinie
 
Pressemeldungen
Protest gegen Abschlachten von Zuchtaffen auf Mauritius (21.09.11)
Grausamer Handel mit Versuchsaffen auf Mauritius (18.10.10)
 
Downloads
Der lange Weg der Affen aus Mauritius (erschienen in du und das tier 5/06 - PDF)
 
 

Aktiv werden
 
(Kopie 1)
 
(Kopie 1)
 


 
Datenschutz | Impressum | Kontakt | Hilfe Druckversion
© 2012 Deutscher Tierschutzbund e.V.