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Kampagnen und Aktionen

Entwürdigt. Entstellt. Entsorgt.

Tiere in Versuchen

 
 


Tierversuchsprotest-Motiv. Mit Klick Plakat als PDF herunterladen.

Rund 2,6 Millionen Nager, Kaninchen, Hunde, Katzen und Affen werden pro Jahr in deutschen Labors bei Tierversuchen eingesetzt. Ihr Erbgut wird manipuliert, sie werden aufgeschnitten, künstlich krank gemacht oder quälend langsam vergiftet. Wenn sie nicht mehr gebraucht werden, landen die Tiere im Müll. Seit Jahren setzt sich der Deutsche Tierschutzbund für ein Ende dieser Tierversuche ein.
 
Dieses Jahr wird die neue EU-Versuchstierrichtlinie verabschiedet, und die Bundesregierung
muss deren Bestimmungen anschließend durch eine Änderung des Tierschutzgesetzes in nationales Recht umsetzen. Um dabei einen maximal möglichen Schutz für Versuchstiere in Deutschland zu erreichen, startet der Deutsche Tierschutzbund jetzt eine neue Kampagne - den Tierversuchsprotest. Auch mit Blick auf den Internationalen Tag des Versuchstiers am 24. April machen wir uns stark gegen diesen Missbrauch von Tieren.
 
Die Verhandlungen über die EU-weit gültigen Regelungen zum Schutz von Versuchstieren sind weitestgehend abgeschlossen und das Ergebnis ist für den Tierschutz enttäuschend: ob die fast ungebremste Verwendung von Affen, eine fehlende Verpflichtung zum Einsatz von vorhandenen tierversuchsfreien Methoden oder das lasche Genehmigungsverfahren für Tierversuche.
 
 

Aktiv werden beim Tierversuchsprotest

Es besteht die Gefahr, dass die Bundesregierung bei der Umsetzung der EU-Versuchstierrichtlinie hierzulande keine strengeren Regelungen zum Schutz der Tiere festlegt. Um das zu verhindern, fordert der Deutsche Tierschutzbund die Bundesregierung mit seiner Tierversuchsprotest-Kampagne auf, bei der Umsetzung in nationales Recht die Mängel der neuen EU-Richtlinie auszubügeln und dem Staatsziel Tierschutz endlich Rechnung zu tragen.
 
Tiere dürfen nicht länger zu Wegwerfartikeln gemacht werden! Beteiligen Sie sich an unserem Tierversuchsprotest mit Ihrer Unterschrift. Die Liste können Sie rechts herunterladen.

 
 

Kampagnenstart in Berlin



Von links: Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, mit Undine Kurth, MdB Bündnis 90/Die Grünen, und Heinz Paula, SPD-MdB und Vorsitzender des Tierschutzvereins Augsburg vor dem Reichstag. Im Hintergrund verkleidete Tierschützer. Mit Klick vergrößern.


Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, hat am 19. April 2010 mit einem Foto- und Interviewtermin vor dem Reichstag in Berlin den offiziellen Startschuss für die neue Tierversuchsprotest-Kampagne gegeben. Bei der Kampagne steht neben der EU-Versuchstierrichtlinie die Kritik an Bundesforschungsministerin Annette Schavan im Mittelpunkt: Diese wendet sich gegen jegliche Einschränkung von Tierversuchen. Darüber hinaus steht die Eröffnung des Gerichtsverfahrens zu den Primatenversuchen an der Universität Bremen kurz bevor.
 
  Mehr zu diesem Thema:
Tierversuche
EU-Versuchstierrichtlinie
EU-Versuchstierrichtlinie: Bundesforschungsministerium sieht Tierschutz als Hindernis
Internationaler Tag des Versuchstieres
Affenversuche in Bremen
 
Weitere Kampagnen
Stoppt Tierversuche für Kosmetika
Stoppt Versuche an Primaten
 
Pressemeldung
Mündliche Verhandlung zu Bremer Primatenversuchen (26.05.10)
Video-Podcast zum Start der Kampagne Tierversuchsprotest (23.04.10)
Tag des Versuchstieres: Bremer Primatenversuche und EU-Richtlinie im Brennpunkt (20.04.10)
Entwürdigt. Entstellt. Entsorgt. Tiere in Versuchen (19.04.10)
Versuchstierrichtlinie - Abstimmung im Ausschuss des Bundestages (24.03.10)
 
Downloads
Unterschriftenliste Tierversuchsprotest (PDF)
Plakat Tierversuchsprotest (PDF)
Tierversuchs-Beispiele (April 2010, PDF)
Entwürdigt.Entstellt.Entsorgt, du und das tier 2/2010 (PDF)
Bildung ohne Wissen - Forschung ohne Mitleid, du und das tier 1/2010 (PDF)
 
 

Weitere Infos
 
(Kopie 2)
 
Video-Podcast zum Tierversuchsprotest herunterladen (27 MB, mv4-Datei)
 
(Kopie 1)
 
Hintergründe zur EU-Versuchstierrichtlinie
 
(Kopie 1)
 
Versuche an Affen
 
(Kopie 1)
 
Sammeln Sie Unterschriften für den Tierversuchsprotest!
 
(Kopie 1)
 
Forschungsministerium sieht Tierschutz als Hindernis
 


 
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