Startseite « Themen « Heimtiere « Tierbörsen 
Logo: Deutscher Tierschutzbund e.V. Schriftzug: Deutscher Tierschutzbund e.V.
SpendenSitemapFAQ
Startseite
Aktuelles und Presse
Aktiv werden
Themen
Heimtiere
Tiere in der Landwirtschaft
Wildtiere
Tierversuche
Tier und Recht
Europa
Tierschutz im Ausland
Jugendtierschutz
Kampagnen und Aktionen
Publikationen
Wir über uns
Kontakt

Akademie für Tierschutz
Tier-, Natur- und Jugendzentrum Weidefeld
Jugendportal
Kinderportal
Deutsches Haustierregister

   Newsletter

 
 
 

Themen

Reptilienbörsen

 
 


Diese klinisch weiße Box dient nur der interessanten Präsentation, die gestreifte Königspython hat aber keinerlei Rückzugsmöglichkeit.

In Deutschland finden jedes Jahr tausende Tierbörsen statt - Tendenz steigend. Reptilienbörsen stellen dabei eine besondere Sparte dar. Sie sind jedoch grundsätzlich kritisch zu beurteilen, weil die Haltung von Exoten in Privathaushalten kaum artgerecht möglich ist.
 
Auf den Reptilienbörsen können Besucher Exoten kaufen, ohne dass sie Fachwissen nachweisen müssen. Die Gefahr von Spontankäufen ist hoch, weil die Preise zum Teil sehr niedrig sind und das oft faszinierende Aussehen der Tiere die Käufer über Haltungs- und Fütterungsansprüche hinwegsehen lässt.  
 
 


In winzigen Plastikschachteln werden Reptilien auf der Terraristika massenweise angeboten.

Auf der Terraristika in Hamm, nach Auskunft der Veranstalter die weltweit größte Reptilienmesse, haben wir bei unseren Besuchen vielfältige Missstände dokumentiert:
  • die Tiere werden oft in viel zu kleinen, unstrukturierten Plastikbehältern zum Verkauf angeboten
  • die Behältnisse stehen - häufig ungeschützt - auf Tischen in Reihen, durch die sich die Besuchermengen drängeln, so dass die Tiere ständigen Erschütterungen ausgesetzt sind
  • die Händler kommen aus ganz Europa, was für die Tiere weite Anreisestrecken und damit verbundenen Stress bedeutet
  • es werden Arten angeboten, über die kaum Fachwissen zur artgerechten Haltung existiert
  • immer noch werden Wildfänge angeboten
  • die Leitlinien des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz für die Ausrichtung von Tierbörsen unter Tierschutzgesichtspunkten aus dem Jahr 2006 finden ebenso wie die hauseigene Börsenordnung kaum Beachtung



Diese Bartagame darf entgegen der Regeln aus ihrem Behältnis klettern und kann von jedem angefasst werden.

Tierfreunden raten wir dringend, keineTierbörsen zu besuchen, um den Exoten-Handel nicht zu unterstützen. Der Deutsche Tierschutzbund fordert eine bundesweit gültige Verordnung für derartige Tiermärkte, damit Veterinärbehörden bei Regelverstößen eingreifen können und wenigstens ein gewisser Schutz der Tiere erreicht werden kann.
 
  Mehr zu diesem Thema:
Exoten
Aktion: Kein Handel mit Exoten
Tierbörsen
 
Pressemitteilung
Missstände bei Terraristika in Hamm (12.09.11)
Tierbörsen - Dokumentation zeigt erschreckende Missstände (10.12.10)
Auf Besuch bei Terraristika in Hamm verzichten (10.03.11)
 
Downloads
Positionspapier Exoten im Privathaushalt (PDF)
Positionspapier Tierbörsen (PDF)
Dokumentation: Missstände auf Tierbörsen (PDF, 4 MB, 2010)
 
 

Weitere Themen
 
(Kopie 1)
 
 
Unverwechselbar
Melden Sie Ihr Haustier beim Deutschen Haustierregister.
Unverwechselbar
 
(Kopie 1)
 
 
Legehennen
In den engen Käfigen können sich die Hennen kaum bewegen.
Legehennen
 
(Kopie 2)
 
 
Exoten
Privat lassen sich Echsen und Co nicht artgerecht halten.
Exoten
 
(Kopie 3)
 
 
Die Tierschutzklage
Wie können Tiere zu ihrem Recht kommen?
Die Tierschutzklage
 
(Kopie 4)
 
 
Schweine
Millionen vegetieren in engen, dunklen Ställen.
 
 
Schweine
 


 
Datenschutz | Impressum | Kontakt | Hilfe Druckversion
© 2012 Deutscher Tierschutzbund e.V.