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Aktuelles und Presse

Öl-Unfall im Nord-Ostseekanal

Deutscher Tierschutzbund versorgte erfolgreich verölte Vögel

 

 


Bei der Freilassung einiger der vom Öl befreiten Schwäne. Mit Klick vergrößern.

Im Nord-Ostseekanal bei Kiel gelangten am 2. Februar bei einem Ölunfall etwa 500 Liter Schweröl ins Meer. Wie oft bei solchen Umweltkatastrophen waren Tiere die ersten Leidtragenden - vor allem Seevögel waren durch das Öl im Meer bedroht. Das Tier-, Natur- und Jugendzentrum Weidefeld konnte 35 verölte Schwäne und acht Kleinvögel in Obhut nehmen und erstversorgen. Mehr als 70 Prozent der Tiere konnten erfolgreich ausgewildert werden.
 

 


Mitabeiter des Tierzentrums Weidefeld füttern einen der verölten Schwäne. Mit Klick vergrößern.

Die Tiere wurden in Weidefeld speziell gereinigt und versorgt. Das Öl im Meer kann für die Vögel den Tod bedeuten: Sie versuchen ihr vom Öl verklebtes Gefieder zu putzen und nehmen dabei die Giftstoffe auf. Gleichzeitig verliert das Gefieder durch den Ölfilm seine isolierende und wasserabweisende Funktion - die Tiere sind im eiskalten Wasser dem Tod durch Erfrieren hilflos ausgesetzt.
 

 
Wir danken herzlich für die Rückmeldungen zu gefundenen Tieren und Ihre Unterstützung!


© 2010 Deutscher Tierschutzbund e.V.
Quelle: http://www.tierschutzbund.de/