Pressemeldung

Neue Ausgabe: DU UND DAS TIER 1/2016 thematisiert u.a. Lachskonsum zu Ostern und das Leid frei lebender Katzen

Lachs als Massenware ist eines der Themen, das die pünktlich zu Ostern erscheinende Ausgabe des Magazins DU UND DAS TIER kritisch unter die Lupe nimmt. Kaum ein anderer Fisch ist so beliebt und wird an Karfreitag so gerne serviert. Die riesigen Aquakulturen, aus denen der Großteil der Tiere stammt, sind unter Tierschutz- und Umweltaspekten jedoch äußerst problematisch. Das Magazin erläutert außerdem, welche tierischen Inhaltsstoffe in augenscheinlich fleischlosen Produkten enthalten sind. Das Titelthema der neuen Ausgabe sind frei lebende Katzen, von denen geschätzte zwei Millionen in Deutschland leben - versteckt und meist unter elendigen Bedingungen. DU UND DAS TIER erklärt, wie dem Leid der Tiere entgegengewirkt werden kann. Außerdem zeigt das Magazin auf, wie sich Klima- und Artenschutz bei der Energiewende in Einklang bringen lassen.

Vor allem an Karfreitag, am Todestag Jesu, verzichten viele Menschen bewusst auf Fleisch und essen traditionell Fisch. Zu den beliebtesten Fischen gehört der Atlantische Lachs. Dabei stammt heutzutage fast jeder Lachs aus Aquakultur. Hier sind die Fische in großer Anzahl zusammengepfercht, leiden unter Stress und diversen Krankheiten. Auch aus ökologischer Sicht sind Zuchtfarmen bedenklich: Fäkalien, Nahrungsreste und Medikamente gelangen aus den offenen Netzkäfigen in Meere und Flüsse. Das Magazin rät Verbrauchern daher, vollständig auf Fisch zu verzichten oder den eigenen Konsum zu reduzieren. Dabei sollte man auf Fisch aus ökologischen Aquakulturen oder bei Wildfischen auf nachhaltige Siegel achten.

Wer sich vegetarisch oder vegan ernährt, darf sich nicht ausschließlich an den Zutatenlisten auf Etiketten orientieren. Versteckte tierische Inhaltsstoffe finden sich in vielen Produkten. Bei loser Ware sollten Käufer gezielt nachfragen. Aber auch Trägerstoffe für Aromen, Vitamine, Klärmittel oder Gerinnungsenzyme sind oft tierischen Ursprungs. DU UND DAS TIER informiert über nicht vorhandene Kennzeichnungspflichten.

Frei lebende Katzen, die meist unter Krankheiten und Mangelernährung leiden, sind auf menschliche Hilfe angewiesen. Tierschutzvereine versorgen sie an Futterstellen und kastrieren die Tiere, um dem Populationswachstum Einhalt zu gebieten. DU UND DAS TIER erklärt, warum auch Kommunen dem Schutz der frei lebenden Tiere verpflichtet sind und welche positiven Auswirkungen Kastrationsaktionen für frei lebende Katzen sowie eine Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Freigängerkatzen aus Privathaushalten haben.

Die Energiewende führt zu einem unerwarteten Dilemma: Weil Windkraftanlagen an Land und auf dem Meer für manche Tiere eine tödliche Falle sind, prallen Arten- und Klimaschutz aufeinander. Das Magazin erklärt, welche Maßnahmen zum Schutz von Vögeln, Fledermäusen und Meeressäugern beitragen können.