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Netzwerk Bauernhöfe statt Agrarfabriken |
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In Deutschland werden zurzeit immer größere Tierhaltungen gebaut oder bestehende erweitert. Agrarfabriken mit 90.000 Schweinen, 800.000 Legehennen und 500.000 Masthühnern warten auf ihre Genehmigung oder sind bereits in Betrieb.
Vor diesem Hintergrund gründeten im Herbst 2009 Bürgerinitiativen, die sich gegen diese industrialisierten Massentierhaltungen wenden, gemeinsam mit Umwelt- und Tierschutzverbänden, Vertretern aus dem kirchlichen Bereich und der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) das bundesweite Netzwerk "Bauernhöfe statt Agrarfabriken". Wir unterstützen dieses Netzwerk und seine Ziele, weil diese gigantischen industrialisierten Tierhaltungsanlagen mit einer artgerechten Haltung und dem Tierschutz insgesamt unvereinbar sind. |
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Ziele des NetzwerksDas Netzwerk lehnt Tierhaltung in agrarindustriellen Anlagen ab. Es setzt sich dafür ein, dass die Tierhaltung in Deutschland nachhaltig umgestaltet wird - zu einer klima-, tier- und sozialverträglichen Tierhaltung in bäuerlicher Hand. "Bauernhöfe statt Agrarfabriken" will auf die negativen Auswirkungen der Industrialisierung in der Tierhaltung aufmerksam machen und Alternativen für und mit der bäuerlichen Landwirtschaft entwickeln. Den Ausbau von Agrarfabriken will das Netzwerk vor Ort und auf politischer Ebene bremsen.
Ziel ist eine tiergerechte Haltung nach den Kriterien des Tier-, Umwelt- und Klimaschutzes. Zu den Vorbildern für eine nachhaltige, bäuerliche Landwirtschaft zählt unter anderem NEULAND - Verein für tiergerechte und umweltschonende Nutztierhaltung.
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Demonstration zur Internationalen Grünen WocheZur Eröffnung der Internationalen Grünen Woche 2010 durch Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner demonstrierten Mitglieder von über 60 Bürgerinitiativen, von Bauern-, Tierschutz- und Umweltverbänden des Netzwerks "Bauernhöfe statt Agrarfabriken" gegen die industrialisierte Massentierhaltung. Vor dem Internationalen Congress Centrum (ICC) in Berlin stiegen die Demonstranten aus einem Tiertransporter und protestierten mit Plakaten und Bannern. Das Netzwerk forderte, künftig alle Agrarsubventionen strikt an Leistungen für den Tier- und Umweltschutz zu koppeln und die Tierschutzstandards anzuheben. Die Bürgerbeteiligung bei der Planung neuer Ställe solle verbessert werden.
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Klagerecht für Tierschutzorganisationen
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Keine Käfigeier in Produkten!
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