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Das aktuelle Kampagnenmotiv

Affenschande in Deutschland

Rund 3.000 Affen sterben in Deutschland offiziellen Statistiken zufolge Jahr für Jahr in qualvollen Tierversuchen. Die Hirnversuche, die in Bremen an Affen durchgeführt werden, stehen exemplarisch für fragwürdige Experimente an unseren nächsten Verwandten im Tierreich.
 
In der Hirnforschung wird beispielsweise der Kopf eines Affen - wie mit einer Schraubzwinge - mit implantierten Haltebolzen fixiert. Das Tier kann ihn stundenlang nicht bewegen. Während der Affe stumpfsinnige Aufgaben zu lösen hat, werden mit Hilfe von Elektroden, die ins Gehirn eingeführt wurden, Reaktionen von einzelnen Nervenzellen gemessen.
 
 
 

Für ein Ende der Versuche an Primaten

Jedes Tier, das in Versuchen leiden und sterben muss, ist ein Tier zu viel. Das Ende der Versuche, die an unseren nächsten Verwandten im Tierreich, den nicht-menschlichen Primaten, durchgeführt werden, hat für uns höchste Priorität. Affen können in Versuchslabors nicht artgerecht gehalten werden. Die hochentwickelten, geselligen Tiere leiden dort, abgesehen von den Versuchen selbst, unter Stress, Vereinsamung und Langeweile. Auch der Fang der Tiere aus der Wildnis und die Zucht unter meist katastrophalen Bedingungen erhöhen ihr Leid.
 
Besonders in der Kritik stehen Versuche an Affen in der Grundlagenforschung. Denn hier werden den Affen beispielsweise ohne Zweckbestimmung, aus reiner Forscherneugier, Elektroden ins Gehirn getrieben - wie in Bremen, wo Affen mit fixierten Köpfen in engen Plexiglaskästen sitzen und am Computerbildschirm Aufgaben lösen müssen. Solche Versuche können nicht damit gerechtfertigt werden, dass sie einen Nutzen für den Menschen hätten.
 
Die meisten Affen werden für Giftigkeitsprüfungen „verbraucht". Diese Versuche, in denen getestet wird, ob Chemikalien, Arzneien oder Impfstoffe gefährliche Wirkungen haben könnten, sind für die Tiere besonders qualvoll. Gerade auf diesem Gebiet wurden zahlreiche Verfahren mit intelligenten tierversuchsfreien Teststrategien - z.B. auf der Grundlage von Zellkulturen - erarbeitet, mit denen man die meisten Affenversuche ersetzen könnte. Der Deutsche Tierschutzbund setzt sich bei den zuständigen Behörden dafür ein, diese Ersatzmethoden anzuerkennen und ihren Gebrauch vorzuschreiben.

 
 

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Unterstützen Sie unsere Unterschriftenaktion. Die Petition können Sie als PDF herunterladen. Und Sie können uns mit Ihrer Online-Spende helfen: Mit dem Verwendungszweck "Tierversuchsfreie Forschung" unterstützen Sie unseren Kampf  gegen die massenhafte Qual von Tieren in Versuchen. Vielen Dank!

 
  Mehr zu diesem Thema:
Allgemeine Informationen über Versuche an Primaten
EU-Tierversuchsrichtlinie: Bundesforschungsministerium sieht Tierschutz als Hindernis
Akademie für Tierschutz: Weitere Informationen
Affenversuche in Bremen
 
Pressemitteilungen
Tag des Versuchstiers - Bundesregierung in der Pflicht (20.04.11)
Grausamer Handel mit Versuchsaffen auf Mauritius (18.10.10)
Mündliche Verhandlung zu Bremer Primatenversuchen (26.05.10)
Tag des Versuchstieres: Bremer Primatenversuche und EU-Richtlinie im Brennpunkt (20.04.10)
Leid der Bremer Versuchsaffen darf vorläufig weitergehen (19.10.09)
Ende von Hirnversuchen an Affen an der Universität Zürich (15.10.09)
Tag des Versuchstiers (22.04.09)
Affenversuche in Bremen gehen vorerst weiter (19.12.08)
Ende der Affenversuche rechtmäßig (17.11.08)
Ende der Affenqual in Sicht (16.10.08)
Stopp der Affenschande eingeleitet (07.10.08)
 
Weiterführende Links
Bremer Tierschutzverein
 
Downloads
Unterschriftenaktion: Stoppt Versuche an Primaten (PDF)
Faltblatt "Tiere in Not" (PDF)
Broschüre "Forschung ohne Tierversuche"
Bestellliste
 
 

Aktuelle Kampagnen
 
(Kopie 1)
 
Stoppt Tierversuche für Kosmetik!
 
(Kopie 2)
 
Tierversuchsprotest
 
(Kopie 3)
 
Botox-Boykott
 


 
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