Stoppt qualvolle Tiertransporte

Film: LKW-Aktion gegen Tiertransporte

Unterstützung im Kampf gegen Tiertransporte: Mit unserem Kampagnen-Motiv „Mein Weg in den Tod ist die Hölle" fahren LKWs quer durch Deutschland, um auf das millionenfache Leid aufmerksam zu machen. Der Video-Podcast zeigt das „Making-of" und die ersten Fahrten der LKWs auf den Autobahnen. 

Was wir tun

Kampagnenmotiv mit dem Auge eines Rindes in Nahaufnahme und dem Slogan "Mein Weg in den Tod ist die Hölle."

Seit Jahren kämpfen wir gemeinsam mit unserer europäischen Dachorganisation, der Eurogroup for Animals, für das Aus sinnloser und tierquälerischer Transporte lebender Tiere. Wir decken Missstände auf und informieren Bürger darüber. Gemeinsam mit dem Wiener Tierschutzverein und der Eurogroup for Animals haben wir den 1. Juli zum europaweiten Aktionstag gegen Tiertodestransporte erklärt.

Werden Sie aktiv, um bessere Transportbedingungen für die Tiere zu erreichen:

Initiative „8hours – Stop long animal transports“

Im März 2012 hat die Mehrheit der EU-Parlamentsabgeordneten eine Erklärung für die zeitliche Begrenzung von Schlachttiertransporten auf acht Stunden unterschrieben. Zuvor waren bei der europaweiten Kampagne „8hours" mehr als 1,1 Millionen Stimmen zusammengekommen - davon kamen rund ein Drittel aus Deutschland. Die Unterschriften wurden im Juni 2012 dem damals zuständigen EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherpolitik, John Dalli, übergeben - haben bisher aber leider nichts bewirkt.

Wir fordern die EU-Kommission auf, die EU-Tiertransport-Verordnung endlich zu überarbeiten.

Lage in Deutschland

Trotz der dokumentierten, den Behörden und Politikern bekannten katastrophalen Zustände an der türkischen Grenze werden auch deutsche Rinder in die Türkei exportiert. Skandalös ist nicht allein die Tatsache, dass diese Transporte stattfinden, sondern auch, dass sie mit Exportsubventionen von der EU gefördert werden. Der Deutsche Tierschutzbund hat daher die zuständige damalige Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner, aufgefordert, den Export deutscher Tiere zu stoppen und sich für eine Reform der EU-Tiertransport-Verordnung einzusetzen, die grundlegende Änderungen der Transportzeiten, der Ladedichte, der Temperaturregelungen und der Kontrollwege beinhaltet.

Film: Missstände bei Tiertransporten in die Türkei

© Animals' Angels e.V.

Gemeinsam mit der Organisation Animals' Angels hat der Deutsche Tierschutzbund gravierende Missstände bei Tiertransporten durch Europa in die Türkei dokumentiert, die massiv gegen die Vorschriften der EU-Tiertransport-Verordnung verstoßen. An der türkischen Grenze und bei der Abfertigung durch die Zollbehörden sind tagelange Wartezeiten unvermeidlich, in der die Transporte in der Sonne stehen und die Tiere nicht versorgt werden: Sie werden nicht abgeladen, bekommen meist keine frische Einstreu und stehen über Tage hinweg in ihren Exkrementen. Viele werden krank, schaffen es nicht mehr aufzustehen, werden eingeklemmt oder liegen unter ihren Leidensgenossen am Boden. Einige sterben an Erschöpfung, Durst oder Verletzungen.