Novelle des Bundesjagdgesetzes

Ausschnitt aus dem Kampagnenplakat zum Thema Haustierabschuss bei der Jagd mit Hunde- und Katzenkopf, die wie Jagdtrophäen an der Wand hängen.

Seit Jahrzehnten drängen die Tier- und Naturschutzverbände in Deutschland darauf, das Bundesjagdgesetz, das in wesentlichen Teilen noch dem Reichstierschutzgesetz von 1934 entspricht, grundsätzlich zu novellieren, da es weder den modernen Anforderungen des Tierschutzes noch des Naturschutzes gerecht wird. So dürfen Jäger dem Jagdrecht zufolge beispielsweise immer noch Hunde und Katzen abschießen.

Eine Änderung ist durch ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) notwendig geworden: Im Dezember 2013 ist das „Gesetz zur Änderung jagdrechtlicher Vorschriften“ in Kraft getreten, nach dem Grundstückseigentümer die Jagd auf ihren Grundstücken nicht mehr dulden müssen. Sie können bei der Unteren Jagdbehörde einen Antrag stellen, der das verbietet. Allerdings werden Grundstückseigentümern auch mit der Gesetzesänderung weiterhin unverhältnismäßig hohe Hürden gesetzt. Der EGMR hatte im Juni 2012 entschieden, dass die Zwangsbejagung gegen die Menschenrechte verstößt.

Unsere Forderungen nach einer umfassenden Novellierung des Bundesjagdgesetzes begründen wir ausführlich in unserem Positionspapier zu Jagd und Tierschutz.

Unterstützen Sie unsere Forderungen

Bitte unterstützen Sie uns und senden Sie E-Mails an die Fraktionsvorsitzenden der Regierungskoalition, Volker Kauder und Thomas Oppermann. Die Adressen und Vorschläge zur Textformulierung, die Sie selbstverständlich auch noch individuell ergänzen können, finden Sie hier:

Herrn Volker Kauder
Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion
des Deutschen Bundestages
Platz der Republik 1
11011 Berlin
E-Mail: volker.kauder(at)cducsu.de

Herrn Thomas Oppermann
Vorsitzender der SPD-Fraktion
des Deutschen Bundestages
Platz der Republik 1
11011 Berlin
E-Mail: thomas.oppermann(at)bundestag.de

Sehr geehrter Herr Kauder,

ich bitte Sie eindringlich sich für eine zügige Neufassung des Bundesjagdgesetzes einzusetzen.
 
Tierschutzwidrige Jagdpraktiken wie der massenhafte Abschuss von Hunden und Katzen, die mittelalterlich anmutende Fallen- oder Beizjagd oder das Töten bedrohter Tierarten müssen endlich der Vergangenheit angehören. Bitte setzen Sie sich umgehend für eine Novelle des Bundesjagdgesetzes ein!

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Herr Oppermann,

ich bitte Sie eindringlich sich für eine zügige Neufassung des Bundesjagdgesetzes einzusetzen.
 
Tierschutzwidrige Jagdpraktiken wie der massenhafte Abschuss von Hunden und Katzen, die mittelalterlich anmutende Fallen- oder Beizjagd oder das Töten bedrohter Tierarten müssen endlich der Vergangenheit angehören. Bitte setzen Sie sich umgehend für eine Novelle des Bundesjagdgesetzes ein!

Mit freundlichen Grüßen