Sie spart an Geld. Sie spart an Zeit. Aber sie spart nicht an Leid, die übliche Form der Ferkelkastration. Um das Entstehen des typischen Ebergeruchs zu verhindern, werden hierzulande jedes Jahr über 20 Millionen männliche Ferkel kastriert. Ohne Betäubung – bei vollem Bewusstsein, bei vollem Schmerz. Und das deutsche Tierschutzgesetz erlaubt diese Qual.
Höchste Zeit, etwas zu tun. Wir fordern die Bundesregierung und die für Tierschutz zuständige Ministerin Ilse Aigner auf: Ändern Sie das Tierschutzgesetz und verbieten Sie die betäubungslose Ferkelkastration!
Kurzfilm
Der nachfolgende Filmbeitrag zeigt die betäubungslose Kastration der Ferkel. Achtung: Dieser Film zeigt Szenen, die für Kinder und sensible Menschen nicht geeignet sind.
Setzen Sie als Verbraucher ein Zeichen! Helfen Sie mit, diese Tierquälerei ein für allemal zu beenden!
Verzichten Sie auf Schweinefleisch – oder kaufen Sie es nur, wenn Sie sicher sein können, dass die Ferkel unter Narkose kastriert wurden. Die Bauern, die sich NEULAND – Verein für tiergerechte und umweltschonende Nutztierhaltung angeschlossen haben, garantieren dies.
Achten Sie generell darauf, nur Fleisch von Tieren aus artgerechter Haltung zu kaufen. Wenn nötig, bezahlen Sie etwas mehr für dieses Fleisch. Sie helfen damit den Tieren und verringern ihre Qual.
Unterstützen Sie unseren Kampf gegen die finanzstarke Agrarlobby mit Ihrer Online-Spende. Nur so können diesen Kampf wirkungsvoll fortführen.
McDonald's und Burger King reagieren auf Ferkelprotest
Diejenigen, die Produkte mit Schweinefleisch anbieten, könnten zum Wohl der Tiere ihren Einfluss geltend machen. Daher hatten wir die BURGER KING GmbH und McDonald's in Deutschland schriftlich aufgefordert, kein Fleisch mehr zu verwenden, das von Schweinen stammt, die als Ferkel ohne Betäubung kastriert wurden.
McDonald´s und Burger King reagierten auf unseren Ferkelprotest. Spätestens ab 2011 wollen die Unternehmen kein Fleisch von kastrierten Schweinen mehr verarbeiten.
E-Card-Protest an die Ministerin
Teilen Sie der Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner mit, dass Sie die betäubungslose Kastrationsmethode zutiefst verabscheuen. Fordern Sie Frau Aigner auf, ihren Einfluss geltend zu machen, das Tierschutzgesetz zu ändern und das betäubungslose Kastrieren von Ferkeln zu verbieten!
Senden Sie hier Ihre E-Card
Protest per Brief
Wenn Sie zudem Ihren Protest direkt an die Ministerin adressieren möchten, hier ist die Anschrift:
Bundesministerin für Ernährung,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Frau Ilse Aigner Wilhelmstraße 54 10117 Berlin.