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2008: Anholter Bärenwald erhält Zuwachs |
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Es ist ein guter Tag für die beiden Braunbären-Damen, die der Deutsche Tierschutzbund und die International Bear Federation (IBF) aus einer nicht artgerechten Haltung retten konnte. Nach einer fast achtstündigen Fahrt von Suhl (Thüringen) zum Anholter Bärenwald in Isselburg (Nordrhein-Westfalen) konnten die Bärinnen am 19. März 2008 ihr neues, endlich artgerechtes, Zuhause in Augenschein nehmen.
Die beiden 16-jährigen Braunbären haben keine gute Zeit hinter sich. Die Verhältnisse im Tierpark Suhl waren aus Tierschutzsicht unzumutbar. Gemeinsam mit der International Bear Federation gelang es dem Deutschen Tierschutzbund, die Tiere zu übernehmen, um ihnen im Anholter Bärenwald ideale Bedingungen für ein artgerechteres Leben bieten zu können.
Für die Bärinnen war es ein langer Weg. Unter tierärztlicher Aufsicht und mit einem Spezialtransportunternehmen wurden sie über Nacht von Suhl nach Isselburg transportiert. Die Verladung der circa 150 bis 180 Kilogramm schweren Tiere war auch für die Experten vom Tierschutzbund und der IBF ein aufregendes und nicht alltägliches Erlebnis. |
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Die Tiere haben den Transport gut überstanden und sind gesundheitlich in bester Verfassung.
Nach einer mehrere Wochen dauernden Eingewöhnungsphase in einem Vorgehege sollen die beiden Bärinnen mit ihrer neuen Artgenossin „Bensi“ vergesellschaftet werden. Bensi lebt bereits seit 8 Jahren im Anholter Bärenwald. Sie wurde aus einer katastrophalen Haltung in einem hessischen Tierpark gerettet.
Inzwischen haben die beiden Bärendamen auch einen Namen bekommen. Viele Einsender folgten dem Aufruf des Deutschen Tierschutzbundes und des IBF und sandten uns ihre Namensvorschläge zu. Nun stehen die Namen fest. Die Bärinnen heißen Ronja und Mascha. |
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So können Sie helfenEines bereitet uns im Anholter Bärenwald immer wieder große Sorgen: die hohen Kosten. Bären werden weit über 30 Jahre alt und brauchen intensive Pflege, tierärztliche Betreuung und Futter. Zudem müssen die beiden insgesamt 25.000 qm großen Gehege instand gehalten werden. Hier gibt es immer etwas zu tun. Wir vom Deutschen Tierschutzbund fühlen uns besonders verantwortlich für unsere pelzigen Freunde. Daher bitten wir Sie ganz herzlich: Helfen Sie mit, dass sich der Bärenwald auch in den nächsten Jahren um misshandelte Bären kümmern kann.
Wer den Bären helfen möchte, kann spenden auf das
Konto des Deutschen Tierschutzbundes e.V. Nr. 40 444 Sparkasse KölnBonn BLZ 370 501 98, Stichwort: Bärenwald
Oder spenden Sie online (Spendenzweck: Bärenwald)
Vielen Dank im Namen der Bären!
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