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Pressemeldung März 2011

 
 

08.03.11

Werden Hundewelpen in Duisburger Tiermarkt verramscht?

Der „Tier-Supermarkt" Zoo Zajac in Duisburg plant ab Mitte dieses Jahres den Verkauf von Hundewelpen. Aus Tierschutzsicht ist dieses Ansinnen abzulehnen. Die Tiere können in einem Zoogeschäft nicht artgerecht untergebracht werden. Mit einem solchen Handel gehen oft Lockangebote einher, die auf spontane Entscheidungen bei den Kunden zielen. Beratung, und Sachkunde sind dabei meist nicht gegeben. Ohne sorgfältige Vorüberlegungen landen viele Hunde aus solchen Spontankäufen später in Tierheimen, weil sie doch nicht in die Lebensplanung passen. Häufig haben solche Welpen ernstzunehmende Verhaltens- und Gesundheitsprobleme, die den unerfahrenen Tierhalter langfristig überfordern. Der Deutsche Tierschutzbund appelliert an die Bevölkerung, solche Tiere nicht zu kaufen.
 
„Hundewelpen sind keine Angebots-Verkaufsware. In dieser Form lässt sich eine sachkundige Beratung, quasi an der Kasse, nicht gewährleisten. Bisher galt die gemeinschaftliche Einsicht, dass Hunde und auch Katzen nicht in Zooläden verkauft werden. Dass Zajac diesen Konsens nun aus Profitgründen aufkündigt, darf nicht hingenommen werden. Das gilt auch für den Katzenverkauf, den Zajac bereits betreibt. Wir befürchten zudem, dass dieser Verkauf die Tierzahlen in den Tierheimen ansteigen lässt, weil Spontankäufe regelmäßig ohne ausreichende Beratung stattfinden und diese Tiere schneller durch die Familien abgeschoben werden", so Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.
 
Die Herkunft der Hundewelpen bereitet dem Deutschen Tierschutzbund Sorgen. Wolfgang Apel dazu: „Wir befürchten, dass Hundewelpen, die im Zoohandel angeboten werden, überwiegend aus Massenzuchten stammen. Für verantwortungsvolle Züchter sollte eine Abgabe ans Zoofachgeschäft nie in Frage kommen". Bereits seit Sommer 2008 bietet Zajac, das nach eigenen Angaben größte Zoofachgeschäft der Welt ist, Katzenwelpen an. Bereits damals hat der Deutsche Tierschutzbund die Firma aufgefordert, diesen Geschäftszweig aufzugeben.
 
Katzen und Hunde können in einem Geschäft nicht verhaltensgerecht - so wie es das Gesetz vorsieht - untergebracht werden. Bei der Präsentation sind die Tiere starkem Dauerstress ausgesetzt. Den sozialen und zeitlichen Ansprüchen der Tiere kann nicht Rechnung getragen werden. Die Übernahme von Jungtieren in den Zoofachhandel geht für die Tiere zudem mit einer belastenden Veränderung der Haltungsbedingungen einher. Die Eingewöhnung in die Haltung bei der neuen endgültigen Bezugsperson sollte grundsätzlich - ohne einen Übergang über Dritte - erfolgen.
 
Ein Tipp hat der Deutsche Tierschutzbund: Wer sich für einen Hund als treuen Gesellen interessiert, sollte sich in den Tierheimen informieren und beraten lassen und dann entscheiden. Dort warten neben Hunden auch Katzen und andere Tiere auf eine zweite Chance.
 

 
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