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Pressemeldung Dezember 2010 |
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21.12.10Rückblick 2010 – Ausblick 2011: Neuer Video-Podcast des Deutschen TierschutzbundesIn seinem neuen Video-Podcast blickt der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes auf die Tierschutzthemen 2010 zurück: Tierversuchsprotest, „Rettet die Tierheime" und Verbot des Fohlenbrandes sind nur ein paar Schlaglichter der vergangenen zwölf Monate. Die Bilanz: „Bei allen Erfolgen, noch immer bleibt der Tierschutz in vielen Bereichen auf der Strecke, trotz Staatsziel Tierschutz".
In die Diskussionen um die neue EU-Versuchstierrichtlinie, die 2010 verabschiedet wurde, hat der Deutsche Tierschutzbund sich kontinuierlich eingebracht. Nun muss die Bundesregierung die Bestimmungen in nationales Recht umsetzen und das Tierschutzgesetz ändern. Die Tierschützer werden weiter darauf drängen, dass sie alle Möglichkeiten ausschöpft, um die Anzahl der Tierversuche zu reduzieren.
Kampagne „Rettet die Tierheime"
„Mit der Kampagne fordern wir und die uns angeschlossenen Tierschutzvereine eine kostendeckende Finanzierung für die Erfüllung kommunaler Aufgaben, wie der Fundtierbetreuung. Wir haben es geschafft, für das Thema öffentliche Unterstützung zu generieren - auch wenn noch viel nötig ist, um den Zusammenbruch des praktischen Tierschutzes vor Ort zu verhindern. Da sind vor allem die Kommunen gefragt, sich endlich Ihrer Verantwortung und Ihrer Aufgaben zu stellen", gibt sich Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes im neuen Video-Podcast des Verbandes kämpferisch.
Der langjährige Kampf des Deutschen Tierschutzbundes für ein Verbot des Schenkelbrandes hat sich gelohnt: „Wir haben es erreicht, dass Pferden nicht mehr Verbrennungen drittes Grades beigebracht werden. Das Verbot des Schenkelbrandes ist ein enormer Erfolg, jetzt ist Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner dran, diesen Erfolg auch umzusetzen", fordert Apel.
Aber auch das neue Jahr 2011 bedeutet für die Tierschützer viel Arbeit: Der Kampf für ein Ende der betäubungslosen Ferkelkastration ist ebenso akut und wichtig wie der Kampf gegen Pelzprodukte und Erzeugnisse aus tierquälerischer Massentierhaltung.
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