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Pressemeldung Dezember 2010 |
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17.12.10
Ministerwechsel in Niedersachsen: Mehr Tierschutz muss Maßstab für die Zukunft seinDer Rücktritt der bisherigen niedersächsischen Ministerin Astrid Grotelüschen war längst überfällig, so der Deutsche Tierschutzbund. Von dem Nachfolger, dem ehemaligen Staatssekretär Gert Lindemann, erwartet der Verband - und mit ihm sein Landesverband Niedersachsen - den fairen Dialog. Das schließt die Erwartung ein, dass der Tierschutz in Niedersachsen, der Hochburg der industriellen Tierhaltung in Deutschland, berücksichtigt wird.
„Jetzt besteht die Chance, einen Neuanfang zu beginnen, der für die Tiere und für das Land Niedersachsen ebenso überfällig ist, wie der Rücktritt von Astrid Grotelüschen es war. Von dem designierten Nachfolger Gert Lindemann erhoffen wir uns, dass die Interessen des Tier- und Verbraucherschutzes zum Maßstab des Handelns werden", kommentiert der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Wolfgang Apel, den Stabwechsel.
Seit Beginn der Amtszeit hatte der Deutsche Tierschutzbund die Ernennung von Astrid Grotelüschen als Fehlbesetzung kritisiert. Durch die familiären Verbindungen und berufliche Tätigkeit in der Agrarindustrie war das notwendige Maß an Neutralität nicht gewahrt. Der Tierschutz blieb während der kurzen Amtszeit von Frau Grotelüschen, die sich selbst öffentlich gerne als „Putenqueen und Jägersfrau" bezeichnete, vollends auf der Strecke, so Apel weiter.
„Es taucht Licht am Horizont auf. Wir erwarten jetzt Akzente für mehr Tierschutz in Niedersachsen", ergänzt Vera Steder, Vorsitzende des Landesverbandes Niedersachsen des Deutschen Tierschutzbundes.
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