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Pressemeldung September 2010 |
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09.09.10
Jugend engagiert sich für Tierheime – Ideen im NetzDie Tierheime arbeiten am Rand ihrer Möglichkeiten. Steigende Kosten für immer zahlreichere Fellnasen und gesunkene Spenden stellen die Tierschutzvereine vor schwierige Aufgaben. Die Tierheime leisten Tag für Tag praktische Tierschutzarbeit. Diese wird zu einem großen Teil ehrenamtlich, also ohne Bezahlung, geleistet. Gerade das starke Engagement und die kreativen Aktionen der vielen Jugendlichen sind für Tierheime wichtig. Der Deutsche Tierschutzbund bietet unter www.jugendtierschutz.de Aktionsideen zur Hilfe vor Ort.
Jugendliche wollen sich engagieren, manchmal fehlen jedoch Ideen und Ansprechpartner. Der Deutsche Tierschutzbund hat daher beispielhaft leicht umzusetzende Aktionsideen für junge Tierfreunde zusammengestellt. In einer Datenbank erfahren Jugendliche, wo sich das nächste Tierheim in ihrer Nähe befindet, das sie unterstützen können. Darüber hinaus finden junge Tierfreunde Tipps, wie durch ihr Engagement mehr öffentliches Interesse für die Tierheime entsteht: Referate in Schulen oder Infostände bei Veranstaltungen und Festen sind nur zwei Möglichkeiten.
Viele Tierheime suchen Decken, Handtücher oder artgemäßes Spielzeug für ihre Tiere. Jugendliche können im Freundeskreis, beim Sport oder in der Schule fragen, ob jemand eine alte Decke abgeben möchte oder ein Körbchen zu verschenken hat. Die Tierheime freuen sich auch über Futterspenden, um die zahlreichen Bewohner gut verpflegen zu können. Häufig stehen Sammel-Behälter in Supermärkten oder im Tier-Fachhandel. Wenn junge Tierfreunde selbst für ihre Lieblinge einkaufen, können sie gemeinsam mit den Eltern überlegen, ob eine Dose Futter zusätzlich für das Tierheim in der Nähe mitgekauft wird. Je mehr Menschen sich an diesen Aktionen beteiligen, desto größer ist die Unterstützung für die Tierheime.
Tierheime in Not
Tierheime sind in der Regel keine städtischen Einrichtungen, sie übernehmen jedoch wichtige Aufgaben der Gemeinden, wie die Aufnahme von Fundtieren und beschlagnahmten Tieren. Viele Tiere sind krank und müssen tierärztlich behandelt werden, manche Tiere sind nicht mehr vermittelbar und bleiben bis an ihr Lebensende im Tierheim. Die Stadt, die eigentlich für die Betreuung zuständig wäre, zahlt dafür kaum etwas an das Tierheim. Diese Probleme spitzen sich seit Jahren immer weiter zu. Größere Reparaturen oder zum Beispiel wichtige Neubauten, um Tiere weiterhin artgerecht unterzubringen, müssen viele Tierheime schon lange hinaus schieben.
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