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Pressemeldung Juli 2010 |
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14.07.10
Der Deutsche Tierschutzbund bietet viele Hilfen zum Thema Tier und UrlaubImmer mehr Tierheime beklagen die saisonalen Schwankungen - also die stark erhöhte Tieraufnahme in den Sommermonaten - wie eine aktuelle vom Deutschen Tierschutzbund in Auftrag gegebene Studie beweist. Die Urlaubszeit wird dabei von den Tierheimen als primärer Grund angegeben. Morgen beginnen die Sommerferien in NRW. Im bevölkerungsreichsten Land bekommen die Tierheime diese Schwankungen dementsprechend am stärksten zu spüren. Auch in vielen anderen Ländern wie Hessen, Rheinland-Pfalz, Brandenburg haben die Ferien mittlerweile begonnen. Der Deutsche Tierschutzbund bietet konkrete Hilfestellungen und Beratungsangebote, damit rund um das Thema Tier und Urlaub alles reibungslos klappt.
Mit den Beratungsangeboten des Deutschen Tierschutzbundes und der ihm angeschlossenen Tierschutzvereine werden jedes Jahr viele Tiere vor einem traurigen Sommer-Schicksal bewahrt. Mit der Aktion „Nimmst du mein Tier, nehm' ich dein Tier" gelingt es vielfach auch kurzfristig, „Tiersitter" für die Urlaubszeit zu finden. Unter der Urlaubshotline 0228-60496-27 bekommen Tierhalter Tipps für die Tierbetreuung (Mo-Do von 10-18 Uhr; Fr 10-16 Uhr). Darüber hinaus verhilft das Urlaubs-Beratungstelefon des Deutschen Tierschutzbundes mit Informationen für die konkrete Reiseplanung zu einer guten Vorbereitung für den Urlaub mit den Haustieren. Der Verband rät allen Tierfreunden zudem, ihr tierisches Familienmitglied kennzeichnen und anschließend direkt kostenlos beim Deutschen Haustierregister® www.registrier-dein-tier.de eintragen zu lassen, um so für mehr Sicherheit zu sorgen.
Die Aufnahmekapazitäten der Tierheime sind zu Beginn der Ferienzeit oft an den Grenzen der Möglichkeiten. Gerade in den Sommerwochen steigen die Tierabgaben hauptsächlich urlaubsbedingt immer stark an. Immer wieder kommt es zu dramatischen Situationen, wenn Menschen ihr Tier aussetzen, weil sie es als „Last" empfinden. Der Deutsche Tierschutzbund bittet daher alle, die sich für ein Tier als Familienmitglied interessieren, in die Tierheime zu gehen. Dort warten viele Hunde, Katzen und Kleintiere auf ein neues Zuhause. „Jedes Tier, das vermittelt wird, entlastet den Tierschutz und gibt einem Mitgeschöpf eine zweite Chance", appelliert Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.
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