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Pressemeldung Dezember 2009

 
 

19.12.09

Weihnachten und Tiere: Tipps auch als Vodcast

Pute aus industrieller Massentierhaltung? Gänse aus dem Ausland, aus unbekannter Haltung und womöglich lebend gerupft? Nein, Danke! Das ist die klare Botschaft des Deutschen Tierschutzbundes, die jetzt auch in einem Weihnachts-Vodcast veröffentlicht wird. Zudem weist der Verband darauf hin, dass Tiere auf keinen Fall als „Überraschungsgeschenke" geeignet sind.  
 
Beim Gedanken an die Herkunft des traditionellen Festtagessens vergeht Tierschützern oft der Appetit. Denn was später als knuspriger Braten serviert wird, hat meist einen langen, leidvollen Weg hinter sich. Generell sollte beim Kauf von Fleisch und Wurst auf Waren zurückgegriffen werden, die aus tiergerechter Haltung stammen. So berücksichtigen z.B. die Richtlinien des NEULAND-Vereins für tiergerechte und umweltschonende Nutztierhaltung und die des Ökolandbaus (mit dem Kennzeichen „Bio" oder „Öko") die arteigenen Ansprüche der Tiere an Haltung und Fütterung. Die konsequenteste Haltung, um Tierleid zu verhindern, ist eine vegetarische Lebensweise. Aber auch dann, wenn Sie nicht ganz auf Fleisch verzichten wollen, können Sie mit bewusstem Kaufverhalten dazu beitragen, dass es auch für Tiere ein frohes Fest wird.
 
„Weihnachten soll ein Fest der Liebe sein, für Mensch und Tier", fasst Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, die Weihnachtsbotschaft der Tierschützer zusammen.
 
Darüber hinaus rät Wolfgang Apel zu einem Verhalten nach dem Motto: Keine Tiere unterm Weihnachtsbaum. Denn schnell weicht die erste Begeisterung über die „lebende Weihnachtsüberraschung" - die Tiere wollen auch nach den Feiertagen entsprechend umsorgt werden. Vor der Anschaffung eines Tieres sollten sich Eltern und Kinder daher im Tierheim informieren, welche Bedürfnisse z.B. Hunde, Katzen, Meerschweinchen oder Wellensittiche haben. Es sollte geklärt werden, ob ausreichend Zeit vorhanden ist, um dem Tier das nötige Maß an Pflege und Fürsorge zukommen zu lassen. Nicht zu unterschätzen sind die Kosten, die u.a. durch Futter und tierärztliche Betreuung entstehen können.

 
  Mehr zu diesem Thema:
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