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Pressemeldung August 2009

 
 

18.08.09

Zunehmende Hitze: Auch für Tiere belastend

Für die nächsten Tage sind erneut Hitzerekorde angekündigt. Daher gilt es, besonders auf die Tiere zu achten. Auf keinen Fall dürfen Hunde und andere Tiere allein im Auto gelassen werden, auch nicht für wenige Minuten. Hund, Katze, Hamster und Co. können im Gegensatz zum Menschen nicht durch Schwitzen abkühlen, sondern allein durch Trinken beziehungsweise Hecheln. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist deshalb überlebenswichtig. Um große Hitze zu meiden, sollte das Gassigehen mit dem Hund in die Morgen- und Abendstunden und in schattige Waldgebiete verlegt werden. Auch Kleintiere, die in Käfigen gehalten werden, leiden unter den hohen Temperaturen. Hier gilt es, Vorsorgemaßnahmen zu treffen, um unnötiges Tierleid oder gar den Hitzetod zu verhindern.
 
Selbst bei bewölktem oder schwülem Wetter ohne direkte Sonneneinstrahlung steigt die Temperatur im parkenden Auto rasch auf  50 Grad und mehr an. Eine tödliche Falle für Tiere. Es kommt zu Sauerstoffmangel, Übelkeit und Kreislaufproblemen mit anschließendem Kreislaufversagen. Ein geöffnetes Schiebedach oder ein Spalt breit geöffnetes Fenster sorgen in keinem Fall für genügend Abkühlung im Auto - auch dann nicht, wenn dieses im Schatten steht. In Käfigen und Terrarien lebende Haustiere dürfen ebenfalls nicht schutzlos der Sonne ausgesetzt werden. Dabei sollte der Halter immer beachten, dass die Sonne im Laufe des Tages wandert und ein morgens noch schattiges Plätzchen bereits kurze Zeit später in der prallen Sonne stehen kann. So kommt es schnell zu sogenannter „Stauhitze". Um Abhilfe zu schaffen, sollte die Behausung aber auf keinen Fall im Durchzug stehen. Ein frischer Wind hilft zwar uns Menschen die Hitze zu ertragen, kann bei Tieren aber schnell folgenschwere Erkrankungen nach sich ziehen.
 
Pferde und Nutztiere auf der Weide sollten ebenfalls immer die Möglichkeit haben, sich in den Schatten zurückzuziehen. Auch hier gilt, dass immer ausreichend Wasser in der Tränke sein muss. Ein Ausritt in den kühleren Morgen- und Abendstunden ist für Mensch und Tier angenehmer als zu den wärmeren Tageszeiten.

 
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