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Pressemeldung Juli 2009


 
 

28.07.09

Tipps für den Umgang mit tierischen „Urlaubsfreunden“

Viele Urlauber werden in fremden Ländern meist ganz unfreiwillig mit dem Thema „Tierschutz" konfrontiert. Wer kennt nicht die herrenlosen Katzen oder Hunde, die sich in den Hotelanlagen oder an Stränden in der Nähe der Urlauber aufhalten, um ein paar Essensreste oder Streicheleinheiten zu ergattern?
 
Um den Straßentieren nachhaltig zu helfen, sollten sich Tierfreunde immer zuerst an Tierschutzvereine vor Ort wenden oder bei der Hotelleitung auf artgerechte Versorgung der Tiere drängen. Durch Spenden können die Tierschutzvereine unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe" neben Aufklärungsarbeit beispielsweise dringende Kastrationen durchführen und die weitere tierärztliche Versorgung finanzieren. So können sich die Tiere nicht unkontrolliert vermehren und werden vor Tierfängern und den oftmals drohenden Tötungen bewahrt. Den Tieren wird nicht nachhaltig geholfen, wenn sie unüberlegt gefüttert und für die Urlaubszeit an den Urlauber gebunden werden. Nach Abreise sind die Tiere wieder auf sich selbst gestellt Hilfreicher sei es nach den Tierschützern, sich nach Tierschutzorganisationen am Urlaubsort zu erkundigen und mit Spenden die Tierschutzarbeit vor Ort zu unterstützen.
 
Die Einfuhrzahlen von Hunden und Katzen steigt seit Jahren an, meist aus süd- und östlichen Ländern. Der Deutsche Tierschutzbund bittet Reisende, vierbeinige „Urlaubsfreunde" nicht spontan aus dem Ausland mitzubringen. Oftmals werde dabei zu spät erkannt, dass die Tiere viel zu jung, ohne ausreichenden Impfschutz oder bereits schwer erkrankt seien, so die Tierschützer. Zudem gilt es die gesetzlichen Einreisebestimmungen, unter anderem die gültige und amtlich anerkannte Impfung gegen Tollwut sowie die unverwechselbare Kennzeichnung mit einem Mikrochip unbedingt zu beachten. Sonst gibt es schon am Flughafen große Probleme.

 
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